Kaffee, Kuchen und Kunstblut

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Zum Harpertshäuser Dorffest gehörte auch eine Schauübung der DRK-Aktiven. Seine „Verletzung“ stellte Jürgen Sauerwein besonders authentisch dar.

Harpertshausen - (mj) Das kann man wohl als echte Nachbarschaftshilfe bezeichnen: Da nächste Woche in Langstadt das große, dreitägige Jubiläumsfest zum 100-jährigen Bestehen des TSV stattfindet, hat man das Dorffest extra um eine Woche vorverlegt.

So kommt man sich nicht in die Quere und die Harpertshäuser können nächste Woche nach Langstadt fahren“, sagt DRK-Vorsitzender Karsten Kratz zum perfekten Nebeneinander der Babenhäuser Stadtteile.

Der Ortsverein richtete das Dorffest am Sonntag auf dem Festplatz aus, wo Groß und Klein bei strahlendem Sonnenschein zusammen kamen. Das Fest veranstaltet der DRK im jährlichen Wechsel mit dem Handball-Fanclub TV Groß-Wallstadt. Am Nachmittag zeigte man sich als Anziehungspunkt für junge Familien, indem man mit einer Hüpfburg und zahlreichen Spiele eine ansprechende Kinderbelustigung vorbereitet hatte. Die Betreuung der Kids nahm die DRK-Jugendgruppe in die Hand. Dazu gab es eine kleine Schauübung der DRK-Aktiven. Dabei wurde die Kollision eines Radfahrers mit einem Inline-Fahrer simuliert, die alles andere als glimpflich verlief. Unter anderem gab es einen gebrochenen Unterarm mit einer offenen Wunde zu verarzten, aus der ein Knochen herausstach. Mit Kunstblut setzte man den Unfall optisch sehr realistisch in Szene.

Da kann jeder mal seine verschütteten Erste- Hilfe-Kenntnisse wieder auffrischen“, erläuterte Karsten Kratz das Hauptanliegen der Vorführung. Während der Rettungsmaßnahmen wurde jeder Schritt vom Anlegen der Sicherheitshandschuhe bis zum Abtransport der Verletzten, der je nach Unfall als Liegend- oder Sitzendtransport erfolgen kann, erklärt. Am Nachmittag folgte die obligatorische Stärkung: Kaffee und Kuchen. „Wir hoffen auf viele vorbeifahrende Radler“, sagt Kratz lachend.

Quelle: op-online.de

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