Langstädter Posaunenchor begeistert Publikum in gut besetzter Markwaldhalle

Mit Kaktus und El Condor Pasa

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Zu seinem Frühlingskonzert mit vielfältigem Programm hatte der Posaunenchor Langstadt in die Markwaldhalle eingeladen.

Langstadt - Einen gelungenen Mix aus moderner Musik, Walzer, Marsch präsentierte der Langstädter Posaunenchor am Samstagabend dem Publikum in der Markwaldhalle. Modern und furios startete das 34-köpfige Bläserorchester unter seinem Dirigenten Michael Schließmann mit einer Concert-Fanfare, um mit der Festival-Suite fortzufahren. Von Ulrike Bernauer

Sachkundig und mit allerlei Späßen führte Moderator Frank-Ludwig Diehl durch das abwechslungsreiche Programm. „Ungewöhnlich“ nannte er die Bearbeitung von „Nessun Dorma“ für ein Blasorchester. „Aber sie werden hören, dass das Opernhafte noch deutlich durchklingt.“

Die Bühne leerte sich, aber noch war die Pause nicht angebrochen. Das Bläsersextett nahm Aufstellung und brachte zwei lateinamerikanische Stücke zu Gehör. Darunter das beliebte „El Condor Pasa“, das sehr getragen begann, um dann fröhlich und lebhaft gespielt zu werden.

Eine Überraschung gab es direkt vor der Pause. Das Sextett spielte eine vorgezogene Zugabe: Wer das Stück nicht gleich an den ersten Tönen erkannte, dem wurde auf die Sprünge geholfen. Ein Mitglied des Orchesters stellte einen kleinen, grünen Kaktus auf die Bühne. Jetzt war die Begeisterung im Publikum groß und es erschallten Zugabe-Rufe. Die wirkliche Zugabe, den Fliegermarsch, sparte sich das Orchester allerdings für den Schluss auf, nach einem Part mit traditioneller Blasmusik und modernen Stücken aus dem Rock-Pop-Bereich.

Das Frühlingskonzert ist sozusagen noch ein Überbleibsel von unserem 80. Jubiläumsjahr, das wir im letzten Jahr begingen“, sagte der erste Vorsitzende Reiner Weilmünster. Viel vor hat der evangelische Posaunenchor allerdings auch in diesem Jahr. Bei der Feuerwehr in Harpertshausen werden die Bläser auftreten und bei der Jubiläumsfeier des Sportvereins Langstadt.

Aber noch war der Abend nicht beendet. Nachdem das große Orchester die Bühne nach dem letzten Stück verlassen hatte, blieben die jungen Bläser sitzen. Die Party- und Stimmungsband WG 22 unterhielt die Gäste noch mit Tanz- und Unterhaltungsmusik aus Schlager, Rock und Pop bis in den späten Abend.

Quelle: op-online.de

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