Kaminbrand und Einsätze bei Unwetter

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Stadtbrandinspektor Mario Wörner (links) und Bürgermeisterin Gabi Coutandin beförderten Heinz Fornoff von der Sickenhöfer Feuerwehr zum Oberfeuerwehrmann.

Sickenhofen (pg) ‐ Zu 14 technischen Hilfeleistungen und zwei Brandeinsätzen musste die Sickenhöfer Feuerwehr im vergangenen Jahr ausrücken.

Norbert Kolb, der Vereinsvorsitzende und Wehrführer der 21 Aktiven, blickte bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend noch einmal auf die einzelnen Einsätze zurück. Mehrere Ölspuren, die zu beseitigen waren, der Orkan Xynthia im Februar 2010, Verkehrsunfälle, Unwettereinsätze, ein Kaminbrand und der Brand eines Blockheizkraftwerkes in einer Hergershäuser Gärtnerei hatten die Ehrenamtlichen auf Trab gehalten. Die durchschnittliche Ausrückzeit, also von der Alarmierung bis zur Ausfahrt des ersten Fahrzeugs, betrug sechs Minuten. Zahlreiche Übungen und Schulungsabende wurden durchgeführt, außerdem absolvierten einige Aktive Lehrgänge und Seminare, um das breite Aufgabenfeld und die steigenden Anforderungen bewältigen zu können.

Stadtbrandinspektor Mario Wörner und Bürgermeisterin Gabi Coutandin beförderten Heinz Fornoff zum Oberfeuerwehrmann. „Die Ehrung der Vereinsjubilare wird im Rahmen des Spritzenhausfestes am 6. August erfolgen“, informierte Kolb. Der besondere Dank des Wehrführers ging an Marcel Sauerwein, der sich als Gerätewart engagiert, dessen Bruder René Sauerwein, der sich um die Wartung der Funkgeräte kümmert und Sascha Kother, der die Atemschutzeinrichtungen betreut und die monatlichen Geräteüberprüfungen erledigt. Als Dank für diese zusätzlichen Stunden überreichte Kolb den dreien ein kleines Geschenk.

Bürgermeisterin Gabi Coutandin, Stadtrat Manfred Willand, die stellvertretende Ortsvorsteherin Bettina Mathes und Hanna Cordier von der CDU dankten der ehrenamtlichen Truppe für ihr Engagement. Stadtbrandinspektor Mario Wörner betonte, dass die Feuerwehren in den Stadtteilen nötig sind, um eine schnelle Eingreifzeit zu gewährleisten und dadurch Schäden zu verringern. Dafür seien viele aktive Kameraden nötig, was beinahe überall inzwischen ein Problem sei. „Die Freiwilligen Feuerwehren in ganz Deutschland kämpfen ums Überleben“, sagte Wörner.

Quelle: op-online.de

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