Kita-Container

Viel Platz zum Toben

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Auch die kleinen Besucher fanden beim Tag der offenen Tür Beschäftigungsmöglichkeiten.

Langstadt - So hatte sich wohl kaum ein Besucher das Innenleben der Langstädter Kindergarten-Container vorgestellt. Von Petra Grimm 

Was von außen nach grauen Blechboxen aussieht, entpuppt sich beim Betreten des Übergangsquartiers als helle, gemütliche Räumlichkeit, die von den Erzieherinnen und den Kindern farbenfroh verziert und funktional eingerichtet wurde. Und es ist viel mehr Platz, als man sich beim Blick von außen vorstellen kann.

„Eigentlich sind alle Besucher angenehm überrascht über die Größe und die Helligkeit. Im Vorfeld waren ja viele skeptisch. Aber die Resonanz, die wir jetzt nach unserem Umzug bekommen, ist durchweg positiv“, sagte Christine Schmidt, die Leiterin der ASB-Kita Regenbogenland, die gemeinsam mit ihrem Team zu einem Tag der offenen Tür eingeladen hatte. Die Gäste besichtigten die Gruppenräume und die verschiedenen Funktionsräume für kreative Arbeiten, Rollenspiele, zum Bauen und Schlafen. Ein abgeschlossener Innenhof, der von mehreren Räumen aus direkt zugänglich ist, lädt zum Spielen an der frischen Luft ein.

Die Fenster der Container gehen fast überall bis auf den Boden, so dass die Räume lichtdurchflutet sind. Natürlich fanden in den insgesamt 19 Containern mit einer Fläche von jeweils drei auf sechs Metern auch Toiletten und ein Wickelraum, ein Raum für die Waschmaschine, die Putzmaterialien, ein Büro und ein Teamraum Platz. An die Funktionsräume angeschlossen sind Materialräume und vom Bistro, in dem gemeinsam gegessen wird, kann man zur Küche in der Markwaldhalle durchgehen. Denn neu ist auch, dass die Einrichtung jetzt von 7 bis 16.30 Uhr eine ganztägige Betreuung anbietet. Hier wird allerdings nicht selbst gekocht, sondern das Essen, das ein Caterer anliefert, nur angerichtet. Eine Hauswirtschaftskraft ist deshalb auch zum Team dazu gekommen.

Klagen auf den Kita-Platz - aber wie?

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Sensationell groß ist der Platz zum Toben und Turnen. Denn durch die Verbindung zur Markwaldhalle können die Kinder die Kulturhalle als Bewegungsraum nutzen. In der letzten Augustwoche sind die Knirpse eingezogen. „Wir hatten davor eine Woche Zeit, um gemeinsam mit dem Bauhof alles einzurichten und einzuräumen. Bei der kreativen Gestaltung der Räume waren die Kinder dann natürlich mit eingebunden“, erzählte die Kita-Leiterin. 42 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren, in zwei Gruppen aufgeteilt, werden hier bis zur Fertigstellung des Umbaus des alten Kindergartens, im Sommer kommenden Jahres, gut aufgehoben sein.

Auch das Team, zu dem sechs Erzieherinnen und ein Erzieher, eine Praktikantin und eine junge Frau im Bundesfreiwilligendienst gehören, „ist rundum zufrieden mit der Übergangslösung“, wie Christine Schmidt sagte.

Quelle: op-online.de

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