Kleine und größere Baustellen

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An der Friedhofsmauer müsste ebenso etwas passieren wie bei so manchem Gestrüpp.

Harreshausen - Auf einem gemeinsamen Rundgang durch Harreshausen haben Ortsvorsteherin Heidrun Koch-Vollbracht (CDU) und ihre Stellvertreterin Irmgard Petit (Grüne) mit einigen Bürgern eine Bestandsaufnahme von Problemen und Gefahrenstellen erstellt und eine entsprechende Mitteilung an den Magistrat geschickt. Von Stefan Scharkopf

So hatte man bereits seit 2006 immer wieder um die Reparatur der Gersprenzstraße gebeten und auch die Sanierung der Schulstraße beantragt. Letzteres wurde dann auch 2008 für 2009 zugesagt; aber Harreshausen wartet immer noch auf die Umsetzung dieser Maßnahme.

2008 hatte die Untere Denkmalsschutzbehörde auf Anregung aus Harreshausen im Rathaus darum ersucht, Sorge für die Sanierung der alten Sandstein-Grabsteine auf dem Friedhof zu tragen. Im Juni 2009 hat der Ortsbeirat die Aufstellung einer Rundbank um die Friedenslinde angeregt und das fehlende Ortsschild am Aschaffenburger Weg gemeldet.

Und letztmalig im September 2009 wurde aus Harreshausen im Rathaus nach der Wiederherstellung der Sicherheits-Poller im Eisenbahntunnel gefragt. „Außer der Aussage, dass hierfür das Amt für Straßenverkehrswesen zuständig sei, haben wir leider nichts erfahren“, so Koch-Vollbracht und Petit.

Auch „neue Baustellen“ wurden auf dem Spaziergang entdeckt und entsprechend dem Magistrat gemeldet. „Sicher, der städtische Haushalt ist kein Wunschkonzert. Aber dennoch sollten Anregungen aus den Ortsbeiräten als Hilfe für den Magistrat verstanden werden, ganz nah am Ort und bei den Menschen Probleme beseitigen zu können“, meinen Koch-Vollbracht und Petit.

Warnschild verdient diesen Namen nicht mehr

Manchmal seien es kleine Arbeiten, die ohne großen Kostenaufwand bewerkstelligt werden könnten. Die Liste: Am erst unlängst renovierten alten Rathaus sind schon wieder Putz-Schäden zu beklagen, der Glockenturm im Friedhof braucht dringend einen neuen Farbanstrich, am östlichen Ende der Bürgermeister-Hartmann--Straße muss ein Baum ersetzt werden, das Warnschild am Mühlgraben, Höhe Im Seegarten, verdient diesen Namen nicht mehr und am Stockstädter Weg zwischen Forsthaus und Mehrzweckhalle müsste dringend ein Baum ausgeschnitten werden, der eine Lampe, die allerdings zusätzlich kaputt ist, völlig zugewachsen hat. Am Oberwölzer Platz, Eingang Sandstraße, wäre eine flache, behinderten-gerechte Zufahrt angebracht.

Aber auch die „ganz großen Maßnahmen“ seien auffällig geworden, die „hoffentlich im nächsten Haushalt berücksichtigt werden können“. Die Mehrzweckhalle ist „in die Jahre gekommen“ und bedarf der Grundsanierung, die sich vielleicht im Zuge der notwendigen Heizungsumbauten anstoßen lässt. Als Sofortmaßnahme zur Gefahrenbeseitigung müsste die Stolperfalle an der westlichen Treppe zum Vorraum der Halle und die dortige Bordsteinkante überarbeitet werden. Im Außenbereich sind einige Lampen außer Betrieb und am westlichen Grundstückseingang würde das Mähen der „Kulturbegleitpflanzen“/Unkraut den optischen Eindruck sehr verbessern. Der Auweg ist – als beliebter Spazierweg am Ortsrand – in einem sehr schlechten Zustand. Er ist extrem gewölbt, hat Schlaglöcher und die Seitenränder sind ausgebrochen.

„Nun ist der Magistrat aufgefordert, die Punkte zu prüfen und zu entscheiden, welche Arbeiten zeitnah in Angriff genommen werden können.“ Koch-Vollbracht und Petit gehen davon aus, dass sie über das Ergebnis baldmöglichst informiert werden.

Quelle: op-online.de

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