Architektur noch nicht endgültig

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Das Foto zeigt die Lage des neuen Gesundheitszentrums (das transparent wirkende Gebäude) auf dem Groß-Umstädter Krankenhausbuckel. Wie das neue Zentrum aber genau aussehen wird, legt der künftige Investor fest.

Darmstadt-Dieburg/Groß-Umstadt - Der Umbau am Kreiskrankenhaus Groß-Umstadt schreitet fort. Nachdem das „Zentrum für Seelische Gesundheit“ (Psychiatrie), im August eingeweiht wurde und mittlerweile fast voll belegt ist, soll es mit den Ausbauplänen auf dem „Krankenhausbuckel“ zügig weitergehen. Von Ulrike Bernauer

Baurecht geschaffen werden soll für das Gesundheitszentrum, das zwar von einem privaten Investor gebaut, aber von der Kreisklinik Groß-Umstadt genutzt wird. Die Vorplanungen wurden jetzt durch eine Animation vorgestellt, die Architektur des Gebäudes ist aber noch nicht endgültig. Die wird dann vom Investor festgelegt, der bei einem Wettbewerb den Zuschlag erhält.

Fest steht bis jetzt nur die Kubatur des Gebäudes, es darf maximal 15 Meter hoch werden und der Abstand zur Grenze zu den Einfamilienhäusern oberhalb des neuen Hauses muss drei Meter betragen, ebenso zur Krankenhausstraße.

Zweck des Gebäudes ist vorgeschrieben

Auch der Zweck des Gebäudes ist vorgeschrieben. „Es sind ausschließlich gesundheitlichen Zwecken dienende Einrichtungen zulässig“, so Architekt Dirk Helfrich. Dazu gehören Arztpraxen, Apotheken, Sanitätshäuser oder zweckgebundene Dienstleistungen, wie Masseure, Therapeuten oder Pflegeanbieter.

Die Hälfte des Gebäudes wird aber von der Klinik selbst genutzt werden, so der Kaufmännische Leiter des Kreiskrankenhauses, Christian Keller. Die Verwaltung wird zu Teilen hier einziehen, aber beispielsweise auch die Altenpflegeschule.

„Der Gang über einen Investor und nicht ein Eigenbau ist eine politisch-strategische Entscheidung gewesen“, sagte Keller. Im Vertrag wird ebenfalls eine Positivliste, welche Arztpraxen sich beispielsweise ansiedeln sollen, und eine Negativliste stehen. „Wir wollen unserem Krankenhaus, aber auch den schon hier niedergelassenen Ärzten keine Konkurrenz machen“, so Keller.

Knappe Parkplätze um die Kreisklinik herum

Ein Thema waren ein weiteres Mal die knappen Parkplätze um die Kreisklinik herum. Einen Zuwachs an Stellplätzen versprach Keller, unter dem neuen Gesundheitszentrum werde es eine Tiefgarage geben, aber auch das Gelände, das bisher als Baustelleneinrichtung für die Psychiatrie genutzt wurde, werde zumindest zeitweise in Parkfläche umgewandelt. Von heute 214 auf künftig knapp 300 Stellplätze werde die Parkfläche anwachsen.

Der Bebauungsplan wird offengelegt, die Anwohner sind an der an der Planung beteiligt. Im Februar 2012 soll dann die Stadtverordnetenversammlung von Groß-Umstadt beschließen, danach der Bebauungsplan im Rathaus schließlich öffentlich ausgelegt werden.

Quelle: op-online.de

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