28 Einsätze im vergangenen Jahr

Langstädter Feuerwehr ist personell gut aufgestellt

+
Bürgermeister Joachim Knoke, Vereinsvorsitzender Alexander Lindemayer und Wehrführer Jens Rodenhäuser dankten den aus ihren Ämtern Ausgeschiedenen und gratulierten den neu Gewählten. Stadtbrandinspektor Mario Wörner (vorne, Zweiter von rechts) beförderte Christoph Schober (mit Urkunde) zum Oberfeuerwehrmann.

Langstadt - Das positive Bild einer funktionstüchtigen, gut ausgebildeten Feuerwehr und eines engagierten Vereins zeichneten die Berichte des Vereinsvorsitzenden Alexander Lindemayer und des Wehrführers Jens Rodenhäuser. Von Petra Grimm 

Bei der Jahreshauptversammlung der Langstädter Floriansjünger gab es deshalb auch viel Lob von den Ehrengästen, darunter Bürgermeister Joachim Knoke, Stadtverordnetenvorsteher Friedel Sahm, Ortsvorsteher Günther Eckert und Stadtbrandinspektor Mario Wörner. Dass die Situation bei den fünf Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet ganz unterschiedlich ist, betonte Sahm, der mit einigen Kommunalpolitikern und Feuerwehrvertretern einen runden Tisch plant, um die Personalprobleme, die es vor allem in der Kernstadt gibt, gemeinsam anzugehen und nach Lösungen zu suchen.

Was die Anzahl der aktiven Feuerwehrleute betrifft ist der 1 600 Einwohner zählende Stadtteil gut aufgestellt. Mit 56 Mitgliedern ist die Langstädter Einsatzabteilung die zweitgrößte im Stadtgebiet. Auch die Tagesalarmstärke sei hier kein Problem, wie der Wehrführer sagte: „Wir können weiterhin durch Schichtarbeiter und ortsansässige Landwirte die Tagesalarmbereitschaft auf gutem Niveau halten. Sicher gibt es abhängig von Uhrzeit und Wochentag Schwankungen. Aber vier bis fünf Einsatzkräfte sind im Durchschnitt innerhalb von fünf Minuten einsatzbereit.“

Zu 28 Einsätzen, einer weniger als im Jahr zuvor, rückte die Wehr 2016 aus. Darunter waren sechs Brände. Neunmal leisteten die Ehrenamtlichen technische Hilfe. Die Voraushelfer rückten 13 Mal zu Notfällen, Unterstützung bei Bränden oder Verkehrsunfällen aus. Die insgesamt 1515 ehrenamtlich geleisteten Stunden teilen sich auf in 811 Stunden für Übungen und Ausbildung und 704 Stunden für Einsätze. Die 25 Jahre bestehende Partnerschaft der Langstädter Blauröcke mit ihren Kameraden aus Trebesing in Österreich bestimmte das zurückliegende Jahr. Gemeinsame Jubiläumsfeiern gehörten zum Programm.

Brand in Langstadt: Stall in Flammen

Die Entwicklung der Mitgliederzahlen des Fördervereins sind positiv, wie der Vorsitzende Alexander Lindemayer berichtete. Ende 2016 zählte der Verein 363 Mitglieder, ein Plus von sieben im Vergleich zum Vorjahr. Zahlreiche Veranstaltungen stemmten die Feuerwehrleute regelmäßig gemeinsam. Neben den internen auch öffentliche, wie das Weihnachtsbaumverbrennen, das Maibaumstellen oder die Beteiligung an der Kerb. Auch bei den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 750-jährigen Bestehen Langstadts in diesem Jahr engagieren sie sich.

Ergänzungswahlen für den Vereinsvorstand und Wehrausschuss für die restlichen drei Jahre der Wahlperiode standen auf der Tagesordnung. „Aus Alters- oder beruflichen Gründen, oder weil sie jüngeren Platz machen wollen, legen einige Kameraden ihre Ämter nieder“, sagte Lindemayer und verabschiedete den Rechner Hans-Werner Wissel, der sieben Jahre im Einsatz war, mit einem kleinen Geschenk. Oliver Selzer wird sein Amt übernehmen. Ein Dankeschön ging auch an Gregor Barnert und Markus Staudter, die als Gerätewart und Beisitzer aus dem Feuerwehrausschuss ausscheiden. Das Amt des Gerätewartes übernimmt Heiko Plischke. Zu Beisitzern im Feuerwehrausschuss wählte die Versammlung Andrea Fischer, Christoph Schober und Frank Bourhofer. Vertreter der Ehren- und Altersabteilung wurde Joachim Selzer. Zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart wurde Simon Müller gewählt. Stadtbrandinspektor Mario Wörner beförderte gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Knoke Christoph Schober zum Oberfeuerwehrmann.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare