Neonkreise auf Kiesweg

Leuchtfarbe markiert Hundekot

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Babenhäuser Günther Heid geht es nicht darum, die Hundebesitzer zu maßregeln. Vielmehr appelliert er an deren Vernunft und regt die Stadtverwaltung an, an diesem Weg ebenfalls eine Hundetoilette einzurichten, wie es sie auch anderswo in Babenhausen gibt.

Babenhausen - Leuchtend grüne Kreise umschließen unappetitliche Hinterlassenschaften. Wer auf dem Weg zwischen den Gärten parallel zum Finkenweg entlang geht, sieht überall am Boden die grüne Signalfarbe.  Von Stefan Scharkopf

Die grüne Farbe weist auf all´ die Hundehaufen hin, die auf dem Weg liegen. Der Mann auf unserem Bild, der des Weges kam, hatte übrigens eine schwarze Tüte zur Entsorgung der Exkremente seines Vierbeiners dabei.

Gesprüht hat sie der Babenhäuser Günther Heid. Er hat mehrere Male damit all´ die Hundehaufen markiert, die auf dem etwa 500 Meter langen Pfad liegen. „Vor ein paar Wochen hat die Stadt den Weg mit Kies befestigt, vorher war hier alles Gras.“ Heid, der selbst in dem Geviert einen Garten hat, nutzt den Weg unter den Strommasten, wie viele andere Babenhäuser auch, zum morgendlichen Brötchenholen. Und dabei müssen die Fußgänger einigen Hundehaufen ausweichen.

Dabei geht es Heid nicht darum, die Hundebesitzer zu maßregeln. Vielmehr appelliert er an deren Vernunft und regt die Stadtverwaltung an, an diesem Weg ebenfalls eine Hundetoilette einzurichten, wie es sie auch anderswo in Babenhausen gibt. Dort können die Herrchen Tüten bekommen, um die Exkremente ihrer Tiere einzusammeln und zu entsorgen.

Seit Einführung der Hundetoilette weniger Beschwerden

 

Wie aus dem Ordnungsamt zu hören ist, sind die Beschwerden aus der Bevölkerung seit Einführung der Hundetoiletten weniger geworden. Doch sei noch nicht bei jedem Hundesbesitzer angekommen, dass es Möglichkeiten zur Entsorgung gibt. Wer die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht wegmacht und erwischt wird, kann mit 35 Euro belangt werden.

Quelle: op-online.de

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