Neue Fahrpläne - weniger Wartezeiten

Dadina: Mehr Geld für die Buslinien

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„Verbesserungen auf allen Linien“ hat die Dieburger Nahverkehrsorganisation angekündigt.

Babenhausen - Weniger Wartezeiten, dafür aber mehr Platz für Schüler, mehr Fahrten ins Umland und eine bessere Verbindung zum S-Bahnhof Dudenhofen: Das sind – grob zusammengefasst – die Neuerungen bei den Fahrplänen der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (Dadina).

Ab Montag, 8. April, gelten auf den Buslinien K 53, K 54, K 65, K 66 und K 86 neue Fahrpläne. Die Linien wurden neu vergeben und das örtliche Verkehrsunternehmen Spahn und Roth, Schaafheim, hat in Kooperation mit der Verkehrsgesellschaft Untermain, Aschaffenburg, den Zuschlag zum Betrieb der Linien bis Dezember 2020 erhalten. Dies teilt die Dadina jetzt mit.

Als besonderen Vorteil wertet die Organisation dabei die Tatsache, dass ab diesem Zeitpunkt alle Fahrzeuge an das Verkehrsmanagementsystem der HEAG mobilo angeschlossen sind. Damit erhalten die Kunden Echtzeitauskünfte und wissen verlässlich, wann der Bus an der gewünschten Haltestelle eintrifft. Dazu wurden auch digitale Fahrgastinformationsanzeiger am Bahnhof Babenhausen aufgestellt. Neben vielen kleineren Anpassungen sieht die Dadina die verbesserte Anbindung an den S-Bahnhof in Rodgau-Dudenhofen durch die Linie K 86 als eine der wichtigsten Neuerungen an.

Schülerverkehr zur Joachim-Schumann-Schule

Im Schülerverkehr zur Joachim-Schumann-Schule soll ein Gelenkbus eingesetzt werden, damit mehr Schüler gut befördert werden können und immer ausreichend Platz für alle Fahrgäste ist. Dem Vorstandsvorsitzenden und Schuldezernenten Christel Fleischmann ist eine gute Nahverkehrsversorgung der Landkreisschulen ein besonderes Anliegen: „Zusammen mit dem Verkehrsunternehmen, den Kommunen Babenhausen und Schaafheim sowie der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach hat es die Dadina trotz der begrenzten finanziellen Möglichkeiten geschafft, Verbesserungen auf allen Linien umzusetzen.“

Mehr als eine viertel Million Euro lassen sich die Beteiligten die Verbesserungen im Linienangebot pro Jahr kosten. Die Dadina trägt davon jährlich rund 120 000 Euro, die Stadt Babenhausen übernimmt 92 000 und die Gemeinde Schaafheim 28 000 Euro. Für die zusätzlichen Fahrten, die in den Nachbarkreis fahren, zahlt die Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach (kvgOF) rund 28 000 Euro.

Anfangs mit Umstellungsschwierigkeiten

Fleischmann weiß auch, dass es in der Anfangsphase Umstellungsschwierigkeiten geben kann, die von den Verkehrsplanern der Dadina zeitnah bearbeitet werden. „Deshalb können Anregungen zu den Fahrplänen gerne gemeldet werden“, sagt er weiter.

Alle Haushalte in Babenhausen und Schaafheim werden in den nächsten Tagen über eine Haushaltsverteilung mit den aktuellen Fahrplänen versorgt. Eine 40-seitige Broschüre ergänzt dann das Fahrplanheft, das die Dadina zusammen mit den Kommunen bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 veröffentlicht hat. Schaafheims Bürgermeister Reinhold Hehmann und Babenhausens Bürgermeisterin Gabi Coutandin begrüßen diese bürgernahe Information. Auch in den kommunalen Verwaltungen liegen die Fahrplanhefte zur Mitnahme aus, ebenso in den Schulen vor Ort und in den Fahrzeugen.

Beratung durch die Dadina-Geschäftsstelle ist telefonisch unter 06151/360510 möglich: montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13 bis 15.30 Uhr. Die Fahrpläne sowie die aktuelle Broschüre gibt es auch auf www.dadina.de.

st

Quelle: op-online.de

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