Michaela Andreas ist zweitbeste Kosmetikerin

Schönheits-Koryphäe aus Babenhausen

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Babenhausen - Was man mit Leidenschaft betreibt, wird von Erfolg gekrönt. Nicht immer trifft dieser Spruch zu, aber bei der Babenhäuser Kosmetikerin Michaela Andreas passt er. Von Petra Grimm

Denn die 43-jährige, die seit zwölf Jahren mit ihrem Ehemann und Sohn in Babenhausen lebt, hat beim Wettbewerb „Deutschlands beste Kosmetikerin 2013“ den zweiten Platz errungen. Vor wenigen Tagen nahm sie in Bad Boll bei Stuttgart ihre Urkunde entgegen. Der in der Fachzeitschrift Kosmetik & Pflege deutschlandweit ausgeschriebene Contest, eine Initiative des Spa Business Verlags, verlangte eine umfangreiche Bewerbung. Die fünfköpfige Jury bewertete das handwerkliche Können, das Angebot und die Ausstattung des Studios, außerdem das Marketing. Also beispielsweise wie der Betrieb in den neuen Medien präsentiert wird. Die Zufriedenheit der Kunden spielte ebenfalls eine Rolle. „Ich habe 40 Fragebögen mit eingereicht, auf denen meine Kunden auf fünf Seiten ihre Bewertung notiert haben“, erzählt Michaela Andreas, die sich freut, dass sie unter 130 Bewerbern in der Kategorie „Newcomer“ so erfolgreich war. Sie betreibt ihr Kosmetikstudio „Spürbar“ in der Elsässer Straße 44 erst seit Januar 2011. „Ich war auch der einzige Betrieb im Wettbewerb, der keine Angestellten hat. Da waren richtig große Institute dabei“, sagt sie.

Um die Qualität ihrer Arbeit und die Ausstattung des Studios für den Wettbewerb zu überprüfen kam bei ihr – wie man es aus der Bewertung guter Restaurants kennt – ein Tester inkognito vorbei. Diese Dame mit Problemhaut erhielt von der Babenhäuserin eine umfangreiche Beratung und Behandlung. „Zu jedem Vorgespräch gehört bei mir eine Hautanalyse und die Frage nach Allergien und Medikamenteneinnahme“, sagt Michaela Andreas, die eine einjährige Ausbildung zur ärztlich geprüften Kosmetikerin absolviert hat und jedes Jahr vier bis fünf Weiterbildungen besucht. Hautgesundheit steht bei ihr an erster Stelle. Dass sie auch Erkenntnisse aus der Naturheilkunde einbezieht, kam bei den Prüfern gut an. „Ich arbeite mit einem Heilpraktiker zusammen. Denn viele Hautkrankheiten, wie Neurodermitis oder Ekzeme, entstehen auch durch ein Ungleichgewicht im Körperinneren“, betont sie. Wenn nötig, verweist sie ihre Kunden auch an einen Hautarzt. „Ich kenne meine Grenzen. Weißer Hautkrebs beispielsweise, der bei älteren Frauen zunimmt, gehört von einem Arzt behandelt“.

Unter ihren rund hundert Stammkunden im Alter von zehn bis 86 Jahren sind auch 20 Männer. Die Bedürfnisse und Gründe, warum die Menschen zu ihr kommen, sind ganz unterschiedlich. Von der Aknebehandlung bei Teenagern, Problemhaut, einem Typ gerechten Tages- Make-up bis zum Wohlfühlprogramm mit Massage, das man sich mal gönnen möchte, ist alles dabei. Michaela Andreas nimmt sich auch Zeit für die Fragen ihrer Kunden. „Mit ganz einfachen Schminktipps kann man viele Frauen glücklich machen. Ich freue mich, wenn sie hier beschwingt rausgehen und sich gut fühlen. Denn es ist ja eigentlich eine ganz banale Wahrheit: Wenn man gut aussieht, fühlt man sich gut und umgekehrt“, sagt die Fachfrau, die nach der Schule zunächst eine kaufmännische Ausbildung machte, was ihr jetzt als Inhaberin ihres kleinen Betriebs zu Gute kommt. „Aber es war von frühester Jugend an mein Wunsch, Kosmetikerin zu werden. Ich war als Teenager und junge Frau in einer Tanzgruppe. Da ist Schminken immer ein Thema. Ich konnte es gut und es hat mir viel Spaß gemacht. Später habe ich auch meine Freundinnen für ihre Hochzeiten geschminkt“, erzählt sie.

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Sie beherrscht verschiedene Methoden, die die Haut ins Gleichgewicht bringen und jünger und praller aussehen lassen. „Aber besser ist allemal, Falten und Hautproblemen vorzubeugen“, so ihr Ratschlag. Das A und O sei dabei die richtige Creme zu finden und dann auch dabei zu bleiben. Denn viel herumzuprobieren strapaziere den Säureschutzmantel. Ein wichtiger Tipp, um die Hautalterung zu verlangsamen, ist immer mit ausreichendem Sonnenschutz unterwegs zu sein und lange Sonnenbäder zu meiden.

Quelle: op-online.de

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