Bei 2,9 Millionen ist Schluss

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Die Markwaldhalle in Langstadt wird zu einer teuren Angelegenheit. Jetzt gibt es eine Kostenobergrenze.

Langstadt (st) ‐ Für die Sanierung und Erweiterung der Markwaldhalle gilt nun eine Obergrenze: Mehr als 2,9 Millionen Euro darf die Gesamtinvestition nicht betragen.

Das hat die Stadtverordnetenversammlung mit CDU/Grünen und Freien Wählern beschlossen. Andrea Möbius (FDP) stimmte nicht mit. Zieht man das Geld aus dem Konjunkturpaket und den Zuschuss des Landkreises ab, ergibt sich ein Eigenanteil der Stadt Babenhausen von 1,3 Millionen und damit rund 284 000 Euro mehr als noch 2009 geplant. Abgelehnt wurde der Vorschlag des Magistrats, noch einen „Sicherheitspuffer“ für unvorhergesehene Ausgaben von fünf Prozent festzulegen. Das hätte die Kosten gar bis auf 3,05 Millionen Euro erhöht und den städtischen Anteil auf 1,44 Millionen - ein Mehraufwand von 429 000 Euro. Im Bauausschuss war gar mal die Rede von zehn Prozent aufgekommen; das wurde dann verworfen.

Vor der Abstimmung hatte Bürgermeisterin Gabi Coutandin nochmal dargelegt, wie die Kostensteigerung zustande kam. Nicht zuletzt sei die Planung wegen des zeitlichen Drucks nur ungenügend gewesen. Im März 2009 sei der Beschluss für die Sanierung und Erweiterung der Halle gefallen. Ende 2009 hätten schon die Hauptaufträge vergeben sein müssen, sonst wäre das Geld aus dem Konjunkturpaket verfallen.

Vergangenes Jahr lagen die Kosten noch bei 2,6 Millionen. Abzüglich der 1,15 Millionen aus dem Konjunkturpaket und 450 000 Euro vom Kreis wäre eine Million Euro bei der Stadt verblieben. Jetzt sind es also 1,4 Millionen.

Quelle: op-online.de

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