Mischanlage und Cellba-Puppen

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Die Cellba produzierte von 1924 bis 1966 Puppen aus Celluloid. Viele Exemplare können in der Ausstellung besichtigt werden.

Babenhausen (wg) - Zum zehnten Mal lädt die „Kultur-Region Frankfurt-Rhein-Main“ zu den „Tagen der Industriekultur Rhein-Main“ ein. Die Veranstaltungen laufen von 7. bis 12. August.

Ziel ist es, die Route der Industriekultur als Teil des vielfältigen Kultur- und Freizeitangebotes der Region zu etablieren und damit zur Bildung einer stärkeren regionalen Identität beizutragen. Insgesamt gibt es in diesem Jahr über 360 Veranstaltungen an 170 Orten.

Mit zwei Veranstaltungen ist auch Babenhausen vertreten. Unter Mitwirkung des Heimat- und Geschichtsvereins wurden zwei Programmpunkte organisiert: die Besichtigung einer Recyclinganlage am Freitag, 10. August, sowie eine kleine Ausstellung über eine frühere Puppenproduktion in Babenhausen, die am 11. und 12. August gezeigt wird.

„Werksbesichtigung Vepro Gmbh“ nennt sich die Veranstaltung am 10. August. Das 1964 in Babenhausen gegründete Unternehmen wurde mit Kiesabbau, der Betonherstellung und einer Asphaltmischanlage regional bekannt. Gezeigt und erläutert werden während der zweistündigen Führung, die um 15 Uhr beginnt, eine stationäre Recyclinganlage und eine Schwarzdeckenmischanlage.

„40 Jahre Puppenfabrikation in Babenhausen“

Die Vepro GmbH ist von Babenhausen über die Bundesstraße 26 in Richtung Aschaffenburg zu erreichen, etwa einen Kilometer nach dem Ortsausgangsschild biegt links der Aschaffenburg Weg ab. Ein großes Firmenschild weist darauf hin. Für die Führung ist einen Anmeldung unter info@aumanngmbh.de oder unter der Nummer 0607/60000 erforderlich.

Mit dem Thema „40 Jahre Puppenfabrikation in Babenhausen“ beschäftigt sich am Wochenende, 11./12. August, eine kleine Ausstellung im Bürgerzentrum Stadtmühle. Die Celluloidwarenfabrik Cellba produzierte von 1924 bis 1966 in Babenhausen Spielwaren und Puppen aus Celluloid. Es werden Werkzeuge zur Puppenherstellung, Puppen selbst sowie Literatur über die Puppenproduktion, herausgegeben vom Heimat- und Geschichtsverein, gezeigt.

Die Ausstellung ist am Samstag von 13 bis 18 Uhr, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Quelle: op-online.de

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