Mittlere Generation im Blick

Harpertshausen (st) ‐ Die mittlere Generation war das Thema, das sich die Vorstände der Kirchengemeinden von Altheim und Harpertshausen für die Klausurtagung vorgenommen haben.

Einleitend nahm Ulrich Möbus, Pfarrer der beiden Gemeinden, eine nähere Unterscheidung vor: „Es gibt die Generation der jungen Familie (25 bis 40 Jahre), die mittlere Generation im engen Sinne (41 bis 55) und die „jungen Alten“ (56 bis 70). Der Pfarrer zeigte, dass die mittlere Generation den größten Teil der Gemeindeglieder ausmache, aber bisher nicht besonders im Blick war, während es besondere Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren gebe. Leitend für die anschließenden Überlegungen war die These des Pfarrers: „Die mittlere Generation lässt sich ansprechen, wenn sie gezielt angesprochen wird.“ Bestes Beispiel seien die Kirchenvorstandsmitglieder, die überwiegend zur mittleren Generation gehören und durch direkte Ansprache dazu gekommen seien, meinte Möbus.

Folglich wollen die Kirchenvorstände diese Personengruppen künftig stärker ansprechen, persönlich und über den Gemeindebrief, und verschiedene Möglichkeiten der Mitarbeit aufzeigen.

Weiter haben sich die Kirchenvorstände vorgenommen, Musik und Gesang im Gottesdienst stärker auf die mittlere Generation abzustimmen. Der Kirchenvorstand will dies für die sonntäglichen Gottesdienste bedenken. Mit den „Gott-Feiern-Gottesdienste“ wie „Swinging Christmas“ oder „Abend der Lichter“ am Buß- und Bettag sei man auf dem richtigen Wege. Auch gebe es dort die Möglichkeit sich persönlich einzubringen. „Zeit zum Reden – Zeit zum Zuhören“ heißt ein neues Angebot, bei dem sich Menschen über das austauschen können, was sie belastet. „Zum Beispiel Leben mit Krebs“, sagte eine Kirchenvorsteherin und lädt zu einem ersten Gesprächsabend für Donnerstag, 11. November, ein.

Quelle: op-online.de

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