Mundart im Blaumann

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Machen „Felsmusik“ und „babbeln“ gerne mit dem Publikum: Schwarzworz.

Babenhausen ‐ Sie singen über Frauen und die Liebe, den Börsenboom, Arbeitslosigkeit oder auch Ärger mit der Telekom. Mit ihren auf hessisch gesungenen Liedern „üwers Lewe un die Sache, die am so bassieren“, ist die Babenhäuser Band Schwarzworz bekannt geworden. Von Petra Grimm

Seit neun Jahren touren die Vollblutmusiker Hansel Billing (Gitarre und Gesang), Rolf Plaueln (Gitarre) und Otto Reinhard (Schlagzeug) mit ihrem Mundart-Rock durch die Region. Einen Wechsel gab es am Bass: Seit diesem Jahr ist Bassist Robert Max Schäfer aus Harreshausen dabei. Kai Bergerin springt gelegentlich als Aushilfsschlagzeuger ein, wenn der Dieburger Otto Reinhard keine Zeit hat.

Und die Popularität der Band, die im „Blaumann“ auftritt, wächst stetig. Ob bei Rockfestivals, Vereinsfesten, bei der Ostermarschkundgebung auf dem Römerberg in Frankfurt oder bei der Verdi-Demo in Darmstadt: Die Musik von Schwarzworz kommt gut an. „Unser Publikum ist zwischen zwei und 102 Jahren“, sagt der Hergershäuser Hansel Billing, der fast alle der selbst geschriebenen Lieder verfasst hat.

Kontakt: Hansel Billing, Tel.: 06073 63320. Internetseite

Wichtig beim Auftritt sei „in Kontakt mit dem Publikum zu kommen, auf die Leute zuzugehen“, sagt er, „dann gehen sie auch mit.“ Und die Band legt sich ins Zeug, egal wie viele Zuhörer vor der Bühne stehen. Zur Show gehört neben der „Felsmusik“ (Rockmusik wörtlich übersetzt) auch „Gebabbel“.

Mit ihrem Bühnenoutfit und ihrem Namen verbindet die Band eine politische Haltung. „Der Blaumann ist die Kleidung der einfachen Leute, auf deren Seite wir stehen.“

Zwei CDs hat Schwarzworz schon produziert, die jüngste heißt „Handgemacht in de Garasch“.

Quelle: op-online.de

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