Neuer i-Punkt erfreut allerbesten Zulaufs

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Der i-Punkt als Schaufenster der Stadt hat seit seiner Eröffnung beim Altstadtfest-Sonntag voll eingeschlagen.

Babenhausen ‐ Der i-Punkt als Schaufenster der Stadt hat seit seiner Eröffnung beim Altstadtfest-Sonntag (13. September) voll eingeschlagen: Mit einer solch hohen Publikumsfrequenz haben die verantwortlichen Initiatoren nicht gerechnet. Von Thomas Meier

Bürgermeisterin Gabi Coutandin zeigt sich sehr erfreut über den Zulauf, den die Touristeninformation im Rathaus mit Eingang von der Fahrstraße her bekommt. Und auch Monika Geiger, Leiterin des i-Punktes und mit zuständig für Seniorenarbeit in der Stadt, ist überrascht: „Bis jetzt waren schon 121 Besucher von auswärts hier, die sich nach touristischen Sehenswürdigkeiten erkundigten“, erklärte sie am späten Freitagnachmittag.

Allein am gestrigen Sonntag vermerkte Ute Wittenberger bis 16 Uhr 17 Beratungen mit noch viel mehr Ratsuchenden im Anhang. Hinzu kommen täglich zahlreiche Babenhäuser Bürger, die sich nach Unterkünften für Gäste erkundigen oder etwa ihrem Besuch eine Stadtführung angedeihen lassen wollen. Auch für Hochzeitsaktivitäten suchen Heimische nach originellen Angeboten, von denen sie viele eröffnet bekommen.

Lage zentraler als früher in der Stadtmühle

Hier ist ständig Betrieb, immer ist was los“, freut sich Monika Geiger, die von 1998 an bereits die Tourismus-Beratung im zwölf Quadratmeter kleinen Räumchen in der Stadtmühle, Am Hexenturm 6, leitete. Doch dorthin verliefen sich wenige Kunden: „Man hatte halt Mühe, mich am Stadtrand der Altstadt zu finden“, lacht sie heute.

Der i-Punkt als Schaufenster der Stadt hat seit seiner Eröffnung beim Altstadtfest-Sonntag voll eingeschlagen.

Kaum hatte der i-Punkt in der Bummelgass’ geöffnet und Monika Geiger die kleine Fahne mit dem großen „i“ gehisst, da kam auch nach wenigen Minuten schon der erste Tross Radler angefahren: „Na endlich haben wir die Touristen-Information gefunden“, stöhnte damals der Vorradler, der seinem Gefolge die Stadt doch sachkundig vorstellen wollte und der hier nun genau an der richtigen Stelle war.

Seitdem reißt der Strom an Rat suchenden Touristen nicht mehr ab. Geiger führt Buch über die Herkunft und die Anliegen ihrer und aller Babenhäuser Gäste, die da anreisen aus Frankfurt, Wien, Graz, Berlin, Wiesbaden, Taunusstein oder Groß-Zimmern. Für Tagestouristen, die vom Bahnhof oder dem Stadthallenparkplatz her kommen, ist das Büro in der Fußgängerzone eben viel leichter zu finden.

Schmuck, Uhren und Accessoires

Im i-Punkt kann man nicht nur Broschüren über Hotels und Gaststätten, über den Altstadtrundweg oder den Veranstaltungskalender bekommen. Monika Geiger hält noch viele weitere Schmankerln parat. So beispielsweise Kunsthandwerk heimischer Künstler: Schmuck, Uhren und Accessoires von der Babenhäuserin Andrea Mützel werden hier etwa vertrieben, darunter auch handgefertigte Taschen mit der Aufschrift „Heldin des Alltags“.

Geöffnet hat der i-Punkt sieben Tage die Woche: montags von 10 bis 12 Uhr, dienstags 9 bis 12 sowie 14 bis 16 Uhr, mittwochs 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr, donnerstags 10 bis 12 und 14 bis 19 Uhr, freitags 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr, samstags 14 bis 16 Uhr sowie sonntags 11 bis 16 Uhr.

Doch auch Gewürzhonig oder flüssiger Schlossgeist (ein Schlehenschnaps) sind zu haben. Und zu sehen gibt es auch etwas im lichtdurchfluteten über 40 Quadratmeter großen i-Punkt: An den Wänden hängen derzeit großformatige Bilder der Harreshäuser Künstlerin Ina Reichart, darunter Abstraktes, Fachwerk- oder Blumenmotive.

Vor 28 Jahren nach Babenhausen gezogen

Monika Geiger, aufgewachsen in Baden-Württemberg, ist eine Zugezogene: Sie kam vor 28 Jahren nach Babenhausen und arbeitet seit 16 Jahren bei der Stadtverwaltung, zunächst in der Finanzabteilung. Als Tourismusbeauftragte eignete sie sich schnell viel Wissen um die neue Heimat an. „Ria Fischer, die ehemalige Leiterin des Stadtarchivs nahm mich an die Hand, führte mich durch Babenhausen und erzählte vor nahezu jedem alten Haus die dazugehörige Geschichte. Die Heimatkunde kam so hautnah rüber“, lacht Monika Geiger, schon lange ein Faktotum in Babenhausen.

Quelle: op-online.de

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