Ein neues Gesicht für die Bummelgasse

+
Pfosten und provisorische Pflanzkübel wurden jetzt am nördlichen Eingang der Bummelgasse aufgestellt.

Babenhausen - So mancher Passant und Autofahrer wird sich dieser Tage gefragt haben, was sich da ausgangs des neu hergerichteten Altstadtbereiches gegenüber der „Löwen“-Apotheke im nördlichen Bereich der Bummelgasse tut. Von Stefan Scharkopf

Laut Bürgermeisterin Gabi Coutandin handelt es sich um schon länger geplanten Maßnahmen: „Alle Fraktionen sind sich einig, dass die Bummelgasse zur guten Stube werden soll - auch nach ihrer Einbeziehung in einen verkehrsberuhigten Bereich.“ Dazu gehört auch die Gestaltung der beiden Eingangsbereiche. Im Süden werden nach dem Ostermarkt die letzten Umbaumaßnahmen erfolgen. Dieser Eingangsbereich soll als Pendant zum Nordeingang angelegt werden, im Kurvenbereich wird Pflaster verlegt. Als vorbereitende Maßnahme lässt das Gruppenwasserwerk Dieburg derzeit eine Wasserleitung verlegen.

Im Norden sind die Baumaßnahmen abgeschlossen - nun geht es an die Ausgestaltung. Von der Stadtmauer bis zur Zwingergasse schaffen altstadtgerechte Pfosten und die Aufstellung von Blumen-kübeln eine pfortenähnliche Eingangssituation. Zudem trennen die Pfosten die Fahrbahn von geschützten Aufenthaltsbereichen und ermöglichen beispielsweise auch eine Außenbewirtung. Die Pfosten wurden vergangene Woche montiert. Aufgestellt wurden zudem drei Pflanzkübel. Das sind aber noch nicht die endgültigen Exemplare. Geeignetere Modelle werden noch in Augenschein genommen. Die Pfostenreihe, die durch Blumenkübel abgeschlossen wird, diene als eine die Geschwindigkeit verlangsamende Maßnahme zugunsten der Lebensqualität der Anwohner, wie Coutandin mitteilt.

Die zwischen Pfostenreihe und asphaltierter Fahrbahn verlaufende Pflasterung wird ab Ausmündung Bummelgasse als Radweg ausgeschildert. Coutandin weiter: „Trotz der Umwidmung der Fußgängerzone in eine Spielstraße mit eingeschränktem Verkehr soll der motorisierte Verkehr nicht dominieren. Vielmehr soll gerade die Bummelgasse der Ort sein, wo man sich gerne aufhält, und wo die alltägliche Verkehrshektik keinen Platz hat.“ Die Bürgermeisterin möchte mit den anliegenden Geschäftsinhabern und Gastronomen weitere Schritte zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Fahrstraße verabreden.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare