Nicht nur ein optischer Reiz

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Da lässt sich angenehm die Offenbach-Post lesen: Wilhelm Spiehl inmitten seiner Trompetenblumen.

Babenhausen ‐ Die grünen Daumen von Heidi und Wilhelm Spiehl sind in der Gersprenzstadt bestens bekannt und nicht umsonst gehören beide als Experten der Jury für den Wettbewerb „Blühende Altstadt“ an. Von Michael Just

Vor allem für seine Rosen hat der Garten in der Ludwigstraße schon viel Lob bekommen. Derzeit entfaltet sich im Hof noch eine weitere Pracht: Eine Vielzahl von Blüten der Trompetenblume reihen sich dicht an dicht. „Insgesamt haben wir rund 15 Stöcke“, erzählt Spiehl, der fast in einem kleinen Wald aus Trompetenblumen Platz nimmt, wenn er die Zeitung liest.

Neben dem üppigen Grün weist die Pflanze noch eine Reihe weiterer Vorteile auf: „Ob Topf, Holzkasten oder Garten, diese Art ist leicht zu ziehen und wächst überall an“, berichtet der Rentner. Vor dem Winter lasse sich der Stamm fast komplett abschneiden und treibe im Frühjahr problemlos wieder aus. So brauche man in der kalten Jahreszeit nur wenig Platz, lediglich den Boden gelte es feucht zu halten. Aus diesem Grund lasse sich die Gattung leicht verschenken. „Ich habe schon die ganze Verwandtschaft und Bekanntschaft damit versorgt.“

Spiehl weiß, dass die „Campsis“ nicht nur einen optischen Reiz versprüht: Wenn das Tageslicht weicht, öffnet sie ihre Poren und fängt an zu riechen. So wird ein angenehmer Duft frei, der fast ein bisschen benebelt. „Dann liegt bei 15 Pflanzen im Hof ganz schön was in der Luft“, sagt der Hobbygärtner zu dieser außergewöhnlichen Gattung.

Quelle: op-online.de

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