Reingeschnuppert in die OSB

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Gut 200 Kinder werden nach den Sommerferien an der Offenen Schule Babenhausen durchstarten. Jetzt kamen sie schon mal zusammen, um ihre neue Lernstätte kennenzulernen.

Babenhausen - „We are the world, we are the Children“, sang der Chor der Offenen Schule Babenhausen (OSB) auf der Bühne. Davor saßen die künftigen Schulanfänger und schauten den Größeren fasziniert zu. Von Ulrike Bernauer

Nach den Sommerferien werden sie ebenfalls die OSB besuchen, vergangene Woche lernten sie die Schule wenigstens ein bisschen kennen, unter anderem ihre Klassenlehrer und die künftigen Unterrichtsräume.

In den Räumen werden die „Neuen“ allerdings nur kurz Platz nehmen, wie Schulleiter Rainer Becker bei seiner Begrüßung erklärt. Mit dem Neubau der Schule läuft alles im Zeitplan, für den 29. Oktober ist der Umzug terminiert. „Ihr werdet euch freuen“, prophezeite Becker, „ihr werdet in den modernsten und schönsten Schulbau des Landkreises einziehen, der von seiner Ausstattung her keine Wünsche offen lässt.“

Für viele Schüler wird die Umstellung dennoch nicht leicht sein, schließlich kommen viele von ihnen von relativ kleinen Schulen. Nun müssen sie sich auf eine Schulgemeinde von rund 1150 Schülern umstellen, 100 Lehrer unterrichten an der OSB, unterstützt von drei Sekretärinnen, mehreren Hausmeistern und drei Schulsozialarbeitern. Deshalb fordert Schulleiter Becker auch die Eltern auf, sich bei Problemen direkt an die Lehrer oder die Schulleitung zu wenden.

Fünf neue Förderstufenklassen werden im neuen Schuljahr starten, zwei davon sind Inklusionsklassen. Die Stärke wird im Förderstufenbereich zwischen 21 und 25 Schülern liegen, je nachdem, ob es sich um eine Inklusionsklasse handelt.

Größer werden die drei Klassen im Gymnasialbereich, hier sind es im Schnitt 31 Schüler. Insgesamt starten nach heutigem Stand 114 Schüler in der Förderstufe durch, 93 in den G8-Klassen.

Richtig spannend wurde es für die künftigen Schüler, als sich die Klassenlehrer vorstellten, neun sind es an der Zahl.

Ein riesiges Gewusel setzte ein, als die künftigen Lehrer ihre „Schäflein“ um sich sammelten, um dann gemeinsam in die jeweiligen Klassenräume zu gehen. Dort konnten sich die künftigen Schüler ihren Lehrer mal aus der Nähe anschauen und die ersten Fragen stellen. Auch haben sie ihren Klassenraum kennengelernt, damit sie am ersten Schultag in der OSB wenigstens schon ein bisschen vertraut sind mit ihrer neuen Schule.

Quelle: op-online.de

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