Verschönerung in Sickenhofen

An einigen Ecken geht es rund

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Bei einem Gläschen Sekt wurden an der Verkehrsinsel in der Feldstraße neue Projekte besprochen

Sickenhofen - Die Mitglieder des Ortsverschönerungsvereins haben wieder in die Hände gespuckt: Der zweite Pflanzbogen über den Richerbach, gespendet von der Firma Hottner, wurde vor ein paar Tagen montiert. Von Petra Grimm

Rot-weiß bepflanzte Blumenampeln werden in Kürze die größeren Straßen in ganz Sickenhofen verzieren. Diese Woche geht es in der Mühlstraße noch einmal rund. „Dort ist ein heruntergekommenes dreieckiges Fleckchen, das wir gemeinsam mit Mitgliedern des Projektes „50 plus“ der Kreisagentur neu anlegen wollen. Geplant ist dort auch ein Insektenhotel und eine Schmetterlingsoase“, sagte Bettina Mathes, die rührige Vorsitzende des Ortsverschönerungsvereins, der derzeit rund 100 Mitglieder hat und den Saisonstart nun mit einem „Inselfest“ feierte.

Fest an der Verkehrsinsel

An der Verkehrsinsel in der Feldstraße war der Verein im vergangenen Jahr aktiv gewesen. Sie wurde nach einem Entwurf der Sickenhöfer Malerin und Gartenliebhaberin Heide Jakob bepflanzt und jetzt auch mit einer Rundbank aus Holz ausgestattet. Angefertigt hat die von der Stadt finanzierte Bank der Sickenhöfer Schreiner Thilo Roth. Jetzt war hier Party mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen angesagt. Wie bei den Arbeitseinsätzen waren auch beim Fest alle Generationen vertreten.

„Seit vergangenem Jahr bieten wir Familienmitgliedschaften an, um bereits die Kinder einzubeziehen und bei ihnen ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass es Arbeit bedeutet, wenn ein Ort schön aussehen soll. Wir haben auch die Hoffnung, dass Vandalismus dadurch vermieden wird“, sagte Mathes.

Kürbisfest im September

An Ideen mangelt es der Vorsitzenden und ihren Mitstreitern ganz offensichtlich nicht. Am letzten Septemberwochenende ist beispielsweise ein Kürbisfest an der Zwitscherklause geplant. Dabei hat die 38-jährige Kinderkrankenschwester auch die jüngste Dorfbevölkerung im Blick. „Mit dem Kindergarten ziehen wir die Kürbisse vor. Nach den Eisheiligen werden wir sie auf einem vom Landwirt Scheuermann zur Verfügung gestellten Acker einpflanzen.“ Dieses Herbstfest rund um den Kürbis soll die Zwitscherklause, die dem Ortsverschönerungsverein gehört und früher auch von anderen Vereinen für Veranstaltungen genutzt wurde, wieder beleben.

Die Arbeit wird nicht ausgehen. Denn die Ortsverschönerer haben zudem Patenschaften für öffentliche Flächen übernommen, die sie jetzt pflegen. „Anregungen aus der Bevölkerung oder dem Ortsbeirat, die beispielsweise bei den Ortsrundgängen genannt werden, greifen wir gerne auf. Da kann man über den Ortsverschönerungsverein dann manche Idee auf dem kleinen Dienstweg umsetzen“, sagte die Vorsitzende.

Quelle: op-online.de

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