Ovationen bei St. Josef

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Nach vielen Jahren gab der Männerchor des Gesangvereins Eintracht Babenhausen wieder ein Konzert in der katholischen Kirche.

Babenhausen - (bea) Stehende Ovationen gab es in der katholischen Kirche beim Konzert des Gesangvereins Eintracht Babenhausen. Die zahlreichen Zuhörer konnten den Männerchor des Gesangvereins zum ersten Mal unter dem Dirigat des neuen Chorleiters Ingo Stadtmüller erleben. Obwohl Stadtmüller den Chor erst seit August leitet, war das Zusammenspiel zwischen Chor und Dirigent absolut stimmig.

Die Zuhörer honorierten auch die Auswahl der Stücke dieses ausgewählten Konzertes. Ausschließlich geistliche Musik brachte der Männerchor zu Gehör. Darunter bekannte Stücke, die auch schon lange zum Repertoire des Chores gehören. Eine große Herausforderung für die Sänger war die „Messe“ von Josef Gabriel Rheinberger , die elfstimmig gesetzt ist und vom Chor auch elfstimmig gesungen wurde. „Ohne das Probenwochenende, das wir im Vorfeld des Konzertes durchgeführt haben, hätten wir dieses schwierige Stück wohl kaum geschafft“, sagte Sänger Rolf Kreisel.

Die Mezzosopranistin Charlotte Quadt bereicherte das Konzert des Männerchores.

Begeistert waren die Konzertbesucher auch von der Mezzosopranistin Charlotte Quadt, die das Konzert um drei Solostücke bereicherte. Stücke von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy brachte die Sopranistin zu Gehör und überzeugte durch ihre reine, kraftvolle Stimme. Quadt ist eine trotz ihrer jungen Jahre bereits sehr gefragte Interpretin mit einem umfassenden Repertoire aus Oper , Operette, Oratorien und Liedern.

Von den Stühlen riss es die Konzertbesucher beim Stück „Jerusalem“, als sich die Stimmen des Chores und der Sängerin vereinten, perfekt unterstützt durch das Orgelspiel von Timo Rinke. Der Applaus für dieses Stück war so lang anhaltend, dass der Chor die Komposition von Stephan Adams und Fritz Ihlau am Ende des gut einstündigen Konzerts noch einmal als Zugabe sang.

Fazit dieses absolut beeindruckenden Konzertes: Die Feuertaufe für Chor und neuen Chorleiter ist bravourös bestanden. Die lange und überaus erfolgreiche Arbeit mit dem ehemaligen Diplom- Kapellmeister Bernhard Seelbach findet ganz offensichtlich ihre geglückte Fortsetzung unter dem jungen Dirigenten Stadtmüller. Auf die nächsten Konzerte darf man gespannt sein.

Quelle: op-online.de

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