Projekt der IHK

Zukunftswerkstatt an Eichwaldschule

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Schaafheimer Schüler können sich in der Zukunftswerkstatt orientieren, welchen Weg sie einschlagen wollen.

Schaafheim - Weitere Lernstätte startet mit Projekt der IHK. Unternehmen können Jugendliche bei ihrer Berufsorientierung unterstützen.

„Es freut uns, dass die Schule bereit ist, sich dem Thema Berufsorientierung und Kooperation mit der Wirtschaft zu stellen.“ Sigrid Zimmerling, Regionalbeauftragte für den Landkreis Darmstadt-Dieburg der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt, stellt der Schaafheimer Eichwaldschule ein gutes Zeugnis aus. Die Zukunftswerkstatt, die am Dienstag eingeweiht wurde, ist eine Initiative der IHK Darmstadt und unterstützt Jugendliche bei der Berufsfindung. Gemeinsam mit den jeweiligen Schulen richtet die IHK einen speziell zur Berufsorientierung ausgestatteten Klassenraum ein, in dem sich Schüler über Berufsbilder informieren und auf die Ausbildung vorbereiten können.

Die Schülerzahlen sinken, gleichzeitig steigt der Bedarf der Unternehmen an qualifizierten Arbeitskräften. Ziel des Projektes ist es, mehr Jugendlichen durch die Verbesserung der Ausbildungsreife, eine frühzeitige Anleitung und eine anschließende bewusste Berufswahl, einen reibungslosen Übergang von der Schule in die Ausbildung zu ermöglichen.

Anstoß am Sportpark

„Für die Suche nach Fachkräften ist und bleibt die Ausbildung und Gewinnung von Auszubildenden ein zentraler Baustein. Mit der Zukunftswerkstatt können wir die Übergangsquoten von der Schule in die betriebliche Ausbildung aktiv verbessern“, sagte Zimmerling. Die IHK hat insgesamt eine Summe von bis zu einer Million Euro an Projektmitteln bereitgestellt. Wesentlicher Teil der Idee ist, dass Unternehmen aus der Region die Zukunftswerkstatt als Partner- und Ausbildungsunternehmen in den Schulen vor Ort unterstützen. „Das Konzept kann nur wirklich erfolgreich sein, wenn sich nicht nur die Schulen, sondern auch die Unternehmen einbringen und aktiv engagieren – in ihrem eigenen Interesse“, so die IHK-Regionalbeauftragte. Unternehmen können Partner einer Schule werden und sich und ihre Ausbildungsberufe vorstellen.

Anstoß für das Projekt gab die Schule am Sportpark in Erbach, die ein Zimmer speziell zur Berufsorientierung eingerichtet hat. 2012 wurden elf Zukunftswerkstätten in Schulen der Region eingerichtet, bis Ende 2013 wollen insgesamt 38 Schulen eine eröffnen. Parallel dazu hat die IHK damit begonnen, Lehrkräfte in Fortbildungen auf die Arbeit in der Zukunftswerkstatt vorzubereiten. Weitere Informationen und eine Übersichtskarte mit Standorten der bisherigen Zukunftswerkstätten finden Interessenten auf der Homepage der IHK Darmstadt. 

 st

Quelle: op-online.de

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