Raubzug-Serie ist aufgeklärt

+
Die Polizei hat sechs Tatverdächtige im Alter von 18 bis 23 Jahren festgenommen.

Babenhausen ‐ Die Serie von Raubüberfällen in Babenhausen und Schaafheim ist aufgeklärt. Ermittler des Kommissariats 10 legten einer Bande junger Männer das Handwerk. Von Christina Schäfer

Die Gruppe hatte durch bewaffnete Überfälle auf Banken und Geschäfte die Polizei in Atem gehalten und die Bürger beunruhigt. Am Donnerstag nahmen die Polizeibeamten sechs Tatverdächtige im Alter von 18 bis 23 Jahren fest. Besondere Aufmerksamkeit erregten vor allem zwei Banküberfälle innerhalb von nur einer Woche auf die Filiale der Volksbank an der Platanenallee. Bei den beiden Überfällen stürmte ein maskierter Mann in das Geldinstitut, bedrohte Angestellte und Kunden mit einer Waffe und flüchtete anschließend mit mehreren tausend Euro Beute.

Lesen Sie dazu außerdem:

Unter den am Donnerstag Festgenommenen sind ein 22-jähriger Offenbacher sowie ein 23 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, die in dringendem Verdacht stehen, die Bank am 28. Dezember 2009 und 4. Januar ausgeraubt zu haben. Dies teilte die Polizei gestern mit. In wechselnder Besetzung, so das Ergebnis der bisherigen Ermittlungen, hat die Bande auch einen Lebensmittelmarkt in Schaafheim am Montag und ein Schreibwarengeschäft in Babenhausen am Mittwoch überfallen.

Außerdem ermittelten die Beamten, dass die Gangsterbande auch für einen Bankraub am 14. Januar in Sulzbach verantwortlich ist, bei dem mehrere tausend Euro erbeutet wurden. Während ein Festgenommener bereits in Haft sitzt, wurden die anderen fünf Männer aus Offenbach und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg gestern dem Richter vorgeführt. Die Polizei ist sich sicher, mit der Festnahme der sechs Tatverdächtigen, die Serie von Raubüberfällen in Babenhausen und Umgebung gestoppt zu haben. In den nächsten Wochen ermittelt die Polizei Hintergründe und Planungsdetails der Überfälle, prüft, ob die Bande auch für weitere Taten verantwortlich ist oder noch weitere Mitglieder der Bande angehören.

Quelle: op-online.de

Kommentare