Rechnen? Na klar, macht Spaß!

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Die besten Rechner der achten Klasse der Joachim-Schumann-Schule sind auf diesem Foto nebst Schulleiter Uwe Schimsheimer (rechts) und Fachbereichsleiter Peter Steiger zu sehen.

Babenhausen ‐ Mathe studieren wollen sie eigentlich alle nicht. Bis auf Clarissa Kreh, die das durchaus in Erwägung zieht. Auf jeden Fall haben alle neun Schüler der Joachim-Schumann-Schule, die sich im Zimmer von Rektor Uwe Schimsheimer versammelt haben, beim landesweiten Mathematikwettbewerb hervorragend abgeschnitten. Von Ulrike Bernauer

Alina Jäger aus der Gruppe vom Gymnasialzweig hat sogar die volle Punktzahl erreicht, eine Leistung, die nicht so häufig vorkommt. „Ich habe keine besondere Vorliebe für Mathe“, sagt die Schülerin, sie ist in mehreren Fächern einfach richtig gut.

Hessenweit wird dieser Wettbewerb jedes Jahr von allen Schülern der achten Klassen geschrieben, die Schulsieger kommen noch eine Runde weiter und dürfen sich am 3. März in der Goetheschule in Dieburg auf Kreisebene messen. Acht Pflichtaufgaben waren im bestrittenen Test zu lösen, dazu kamen noch zwei von fünf Wahlaufgaben.

Ihre Schule vertreten neben Alina und Clarissa im Gymnasialzweig Manuel Hotz und Darius Leon Theodoropoulos. Aus dem Realschulzweig fahren Tim Wambold, Daniel Heitzmann, Christian Radrich und Tobias Bereiter nach Dieburg, Nino Magsam wird den Wettbewerb im Hauptschulbereich der offenen Schule bestreiten.

Eine besondere Vorbereitung auf die nächste Stufe erhalten die neun Schüler der Joachim-Schumann-Schule zurzeit. „Die Aufgaben bei diesem speziellen Test sind doch erheblich komplexer, als das, was im Unterricht gelehrt wird“, sagt Fachbereichsleiter Peter Steiger.

Aus ganz verschiedenen Bereichen der Mathematik können die Aufgaben kommen, Fantasie und Kreativität sind neben Konzentration und Zahlensicherheit gefragt. „Die Konkurrenz ist groß und Mathematik ist trotz Unkenrufen keine Geheimwissenschaft, manchen macht sie sogar Spaß“, lacht Steiger.

Eine Urkunde und einen Zehn-Euro-Gutschein für die örtliche Buchhandlung gab es für die besten Mathematiker der achten Klasse. Eine Reise, entweder ins Planetarium in Mannheim oder zum Mathematikum in Gießen, wartet ebenfalls auf die erfolgreichen Rechner.

Quelle: op-online.de

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