300 Schüler können sich orientieren

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Einige Schüler bereiten die Job-Info-Börse gemeinsam mit Jugendpfleger Michael Spiehl (Mitte, hinten), Schulsozialarbeiter André Benke (hinten rechts) und den Lehrerinnen Barbara Meuer (Dritte von links, stehend) und Kirsten Mais (Zweite von rechts, stehend) vor.

Babenhausen - Eine Sache wird bei der Job-Info-Börse im kommenden Frühjahr an der Offenen Schule ganz anders sein als bisher. Und das sind die Räume, die zur Verfügung stehen. „Wir sind dann in der neuen Schule und müssen unsere Planung entsprechend anpassen.“ Von Petra Grimm

„Wir werden auch alle beteiligten Betriebe zu einem Vortreffen einladen, damit sie die neuen Räume kennen lernen“, sagte Barbara Meuer, Stufenleiterin des zehnten Jahrgangs. Der Startschuss zur Vorbereitung der Großveranstaltung, bei der sich wieder rund 300 Schüler über Ausbildungsberufe und weiterführende Schulen informieren können, ist gefallen.

Der komplette neunte Jahrgang und einige Zehntklässler der Offenen Schule, außerdem die Abgänger der Eduard-Flanagan-Schule werden die Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung besuchen. Mit rund 50 Betrieben und Institutionen, die sich präsentieren, ist ein breites Spektrum geboten. „Oft wissen die Schüler gar nicht, welche Berufe für sie in Frage kommen. Es geht an diesem Tag auch darum, die Vielfalt kennen zu lernen und durch den Kontakt mit den Vertretern der verschiedenen Betriebe Informationen aus erster Hand zu erhalten“, sagte Meuer.

Schüler in Vorbereitung eingebunden

Eingebunden in die Organisation der Job-Info-Börse ist auch in diesem Jahr wieder eine Projektgruppe mit sieben Neuntklässlern. Unterstützt von Barbara Meuer, Kirsten Mais, der Stufenleiterin des neunten Jahrgangs, dem Schulsozialarbeiter André Benke und Michael Spiehl von der städtischen Kinder- und Jugendförderung haben sie jetzt mit den Vorbereitungen begonnen.

Die Schüler sichten und bearbeiten Listen mit Betrieben, die sich entweder schon an der Jobbörse beteiligt haben, oder die sie dafür gewinnen wollen. Sie schreiben Briefe und telefonieren mit den Firmen. Sie müssen mit verschiedenen technischen Geräten umgehen lernen und sind am Veranstaltungstag dann für einen gelungenen Anlauf mit verantwortlich. „Die Schüler lernen bei diesem Projekt eine große Veranstaltung von A bis Z vorzubereiten und durchzuführen“, sagte Michael Spiehl.

Für alle, die noch „planlos“ sind

Für Jacqueline aus der Projektgruppe „ist es interessant, diese organisatorischen Dinge zu lernen“. Sie gehört zur Minderheit unter den Neuntklässlern, die schon eine konkrete Vorstellung von ihrem zukünftigen Beruf haben. „Ich möchte Chemielaborantin werden“, sagt sie. Auch Niklas, der beim Vorbereitungsteam dabei ist, hat schon Pläne: „Ich möchte Maschinenbau studieren und dann bei der Bundeswehr etwas mit Luftfahrttechnik machen.“ Für viele andere, die eher noch „planlos“ sind, ist die 15. Job-Info-Börse eine hervorragende Chance, sich mit ihrer beruflichen Zukunft ernsthaft zu beschäftigen.

Quelle: op-online.de

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