Schulterschluss mit Kreis beim Breitband

Babenhausen (st) ‐ Die Breitbandversorgung der Kernstadt und Stadtteile sieht die Verwaltung als wichtigen Standortfaktor für Betriebe und Neuansiedlungen - auch hinsichtlich der Entwicklung des Kasernengeländes und bei Elb-Schliff.

Landrat Klaus-Peter Schellhaas hatte, wie berichtet, zu Beginn des Jahres die Initiative für eine flächendeckende Breitband-Versorgung im gesamten Landkreis ergriffen. Alle 23 Bürgermeister stehen seitdem im engen Dialog mit dem Kreis.

Die inzwischen abgeschlossene Bestandsaufnahme, die die Ausstattung der Kreiskommunen mit Breitband und Leerrohren dokumentiert, hat gezeigt, dass die kreisweit bestehende Infrastruktur deutlich besser ist als zunächst angenommen. Daher hält der Landkreis ein eigenes Glasfasernetz nicht für erforderlich. Stattdessen soll ein Lückenschluss der bestehenden Netze initiiert und die bestehenden Kapazitäten ausgenutzt werden. Mindeststandard: sechs MBit/s und falls erforderlich 16 MBit/s. Die Anbindung der Ortsteile soll mit Glasfaserleitungen erfolgen.

Bürgermeisterin Gabi Coutandin erwartet vom gemeinsamen Vorgehen zwischen Kommunen und Kreis bessere Verhandlungsbedingungen mit den Netzbetreibern und kostengünstige Lösungen. Außerdem biete die zentrale Steuerung durch den Kreis den Vorteil, dass aus einer Hand Fördermöglichkeiten und Bürgschaften gesicher werden könnten.

Nun sollen eine Bedarfsanalyse und ein Vorschlag für die stufenweise Komplettierung des vorhandenen Netzes erfolgen. Sobald Kosten für den Ausbau vorliegen, wird die Stadtverwaltung eine Beschlussfassung fürs Stadtparlament vorbereiten.

Quelle: op-online.de

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