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Kaltes Wasser im Schwimmbad verhindern

Babenhausen - Wer im Frühjahr in ein beheiztes Becken im Schwimmbad springen möchte, sollte schleunigst Mitglied im Förderverein werden. Von Norman Körtge 

Bei dem derzeitigen winterlichen Wetter denken nur die wenigsten Babenhäuser an das erfrischende Nass im Schwimmbad. Einer, der dies zusammen mit seinen Mitstreitern mindestens alle zwei Woche macht, ist Dirk Weißner, seines Zeichens Vorsitzender des im Dezember gegründeten Fördervereins Freibad Babenhausen, der sich nun selbst die Abkürzung FvFB gegeben hat. Bei den 14-tägigen Treffen würde intensiv daran gearbeitet, dass das Verfahren zur Eintragung als Verein beim Amtsgericht abgeschlossen werden könne, berichtet Weißner, Er rechne damit, dass dies Mitte Februar der Fall sein werde. Und dann dürfe der Förderverein auch Spenden von Bürgern und Firmen annehmen.

Womit das Thema Geld angesprochen ist. Vorrangiges Ziel des FvFB sei es, dass das Wasser im Schwimmbecken nicht unbeheizt bleibe, so wie es die Stadtverordnetenversammlung im Dezember aus Kostengründen beschlossen hatte. „Wie warm wir das Wasser bekommen, hängt stark von der Beitrittsbereitschaft in den Förderverein und somit von den finanziellen Mitteln ab“, sagt Weißner. Derzeit zählt der Verein 52 Mitglieder. „Wir hoffen auf viele Hundert weitere“, wirbt der Vorsitzende. An den Mitgliedsbeiträgen sollte es nicht scheitern. Ein Euro im Monat, also zwölf Euro im Jahr, kostet die Mitgliedschaft. Dieser Betrag könne selbstverständlich auf freiwilliger Basis erhöht werden. Sobald der Verein eingetragen sei, berichtet Weißner, würden auch konkreter die Möglichkeiten der Unterstützung durch Firmen, beispielsweise durch Werbung im Schwimmbad, in Betracht gezogen und geprüft.

Badehäuser an den Kärntner Seen

Darüber hinaus plant der FvFB für den Sommer Veranstaltungen verschiedenster Art, bei denen etwa Kuchen und Getränke für die Kasse des Fördervereins verkauft werden sollen. Der über allem stehende Vorsatz: Das jährliche Defizit von zuletzt 650.000 Euro soll nicht nur über Kostenreduzierung – also Streichungen – erreicht werden, sondern auch über Einnahmesteigerungen. Zu Letzteren wird zweifelsohne die vom Stadtparlament beschlossene Erhöhung der Eintrittspreise beitragen. Eine Einzelkarte für Erwachsene würde dann statt drei, zukünftig vier Euro kosten, Kinder ab sieben Jahren zahlen 2,40 Euro (bislang 1,80 Euro).

Kontakt zu Dirk Weißner: Tel. 06073/62585 (nach 17 Uhr) oder eine E-Mail schreiben an FvFB@online.de. Außerdem gibt es eine Facebook-Seite.

Quelle: op-online.de

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