Erinnerungen an die Schulzeit im Dorf

Sickenhöfer und Gäste feiern ihr Spargelfest

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Prost! Zu den Spargelgerichten gab es bei sommerlichen Temperaturen kühle Getränke.

Sickenhofen - Besseres Wetter hätten sich die Organisatoren aus den Reihen des CDU-Freundeskreises für das 24. Spargelfest in Sickenhofen kaum wünschen können.

Am späten Vormittag begann der Festbetrieb vor der Friedel-Wiesinger-Halle und dauerte bei sommerlichen Temperaturen bis in den späten Abend hinein. Hauptorganisator Friedel Sahm, Ortsvorsteher und Mitglied des CDU-Freundeskreises, berichtete, dass es geplant war, den Erlös des Festes wieder zum Erhalt der Alten Schule zu nutzen, um diese – ähnlich der ehemaligen Hergershäuser Schule – als Treffpunkt für Jung und Alt herzurichten. Nun hatte aber die Stadtverordnetenversammlung in ihrer letzten Sitzung beschlossen, das Anwesen zu verkaufen, und somit gibt es neue Rahmenbedingungen, die eine weitere Umsetzung des Erhalts erst einmal stoppt.

Nach dem Bau des Gebäudes 1870 diente es als Schul- und Rathaus. Früher waren auch noch die Feuerwehrgeräte dort untergebracht. Die letzten Schulkinder haben im Jahre 2007 den Ort verlassen und sind in den Neubau der Bachwiesenschule in Hergershausen umgezogen. Thorsten Winter, ein echter Sickenhöfer, erzählte, dass er Ende der 1970er vier Jahre die Grundschule in Sickenhofen besuchte und sich noch gerne erinnert, wie man damals hier gelernt und gelebt hat. Auch ging er bei Lehrer Otto Walentschka in den Unterricht, der heute in Sickenhofen gerne noch im Zusammenhang mit der ehemaligen Schule zitiert wird.

Bilder: Spargelfest in Sickenhofen

Knapp 100 Kilogramm Spargel – angeboten als Suppe, Salate oder Stangenspargel – verspeisten die Gäste. Gespendet wurden diese vom Sickenhöfer Spargelbauer Jürgen Mahr. Auch andere freiwillige Helfer trugen zum Gelingen des Festes bei. Verschiedene Wurst- und Fleischgerichte und ein Weinstand rundete das Angebot ab. Während in der Küche Koch Ernst Mosen und Metzgermeister Franz Weihert fast im Akkord das leckere Gemüse und die Beilagen zubereiteten, hatten andere Helfer an der Kuchentheke alle Hände voll zu tun.

„Das waren nicht nur CDU-Leute, sondern parteiübergreifend haben sich viele Menschen in den Arbeitsablauf eingebracht“, freute sich Sahm. Mit Helmut Kattler und Herbert Mohr standen zwei technisch versierte Männer bereit, um eine funktionierende Elektrik, die unabdingbar ist für jede Veranstaltung, zu garantieren. Weiter führte Sahm aus, es sei bemerkenswert, dass auch viele junge Leute unter den Helfern waren, darunter JU-Mitglieder. Bianca Brödner schminkte fantasievoll viele Kinder. (zwk)

Quelle: op-online.de

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