Skeptischer Blick auf Scherben

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Ganz Mutige legten sich sogar mit dem Bauch auf das Nagelbrett. Die jungen Nachwuchsfakire machten beim „Zirkustag“ der Ferienspiele mit.

Harreshausen ‐ Etwas unsicher schauten die Kinder auf den Haufen mit Glasscherben, der vor ihnen auf einer Decke im Gras lag. „Wenn ihr langsam in der Mitte drauf steigt, tut es nicht weh. Die Scherben haben keine scharfen Kanten“, sagte Stella Bähring und forderte dazu auf, Schuhe und Strümpfe auszuziehen. Von Petra Grimm

Die 19-jährige Studentin der Fachakademie für Sozialpädagogik in Aschaffenburg, die im Betreuerteam der städtischen Ferienspiele war, gab den Nachwuchsfakiren einige Sicherheitshinweise.

Nachdem das erste Kind es gewagt und „gar nicht schlimm!“ in die Menge gerufen hatte, wollten dann alle. Mit strahlenden Augen bewältigten die kleinen Zirkusartisten diese Herausforderung, die ihre Gesundheit nie gefährdet hatte. Denn die Scherben waren abgeschliffen und taten wirklich nicht weh an den nackten Füßen.

Diese Station war wohl die aufregendste beim Aktionstag „Zirkus“, dem Motto der zweiwöchigen Ferienspiele. Das Resümee der Organisatoren fällt positiv aus: „Es ist zum Glück nichts Schlimmes passiert und alles gut verlaufen, auch der Ganztagesausflug. Das ist mit so einer Masse von Kindern ja nicht ohne. Aber bei der Abfahrt waren alle wieder im Bus“, sagte Ina Hildwein von der städtischen Kinder- und Jugendförderung beim Zirkus-Aktionstag am Mittwoch.

Der war ins Programm genommen worden als Ersatz für den sonst immer üblichen Schwimmbadtag. Am Donnerstagabend feierten die 240 Kinder, ihre 30 Betreuer, Eltern und die Vertreter der Vereine, die sich am Programm beteiligt hatten, noch ein großes Abschlussfest.

Quelle: op-online.de

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