Skurriles und Fröhliches

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Die kleine Garde des CVB kam gut an bei der Kräppelsitzung für die Senioren.Fotos (2): Petra Grimm

Babenhausen (pg) ‐ Die Stadthalle war mit 300 närrischen Senioren gut gefüllt, als Sitzungspräsident Günther Sauerwein umrahmt von seinem Seniorenelferrat die Kräppelsitzung der Stadt eröffnete.

Zum dritten Mal war der Harpertshäuser in diesem Amt im Einsatz und er machte seine Sache wieder gut, streute Witze zwischen die Programmpunkte und würdigte die Auftritte der zahlreichen Akteure aller Altersklassen. Dass er selbst seit Jahren davon träumt, einmal der Babenhäuser Fastnachtsprinz zu sein, gestand er nach dem Auftritt des Prinzenpaares Elfriede II. und Winfried II. mit Hofstaat und der Kinderprinzen. „Seit 50 Jahren mache ich in Fastnacht und war noch nie Prinz“, beschwerte er sich. „Letzte Nacht hab‘ ich geträumt, ich wär‘ der Prinz von Babenhausen mit Porzellanschuhen. Da sagt meine Frau, ‚ja, ich hab dich gesehen, du hast mit einem Fuß im Nachttopf gesteckt‘.“

Auch Bürgermeisterin Gabi Coutandin begrüßte die Gäste der Kräppelsitzung mit einigen Reimen. Sie sehe sich in ihrem Amt als Gärtnerin, die die „Babenhäuser Pflanzenwelt erhalten müsse: Rote Beete, gelbe Blüten und im Schwarzebeeren-Beet ein grüner Kaktus steht, der sticht“, so Coutandin, ehe das bunte Programm so richtig startete.

Tante Rosamunde sorgte mit Margot und Else für echte Lacher

Adam Knöpp sang als Schornsteinfeger.

Zusammengestellt hatten es Rüdiger Manowski, der Vorsitzende der Karnevalsabteilung des TSV Langstadt, und Günther Sauerwein. Der Langstädter Elferrat hatte für den Auf- und Abbau gesorgt. Aus diesem Stadtteil, in dem begeistert Fastnacht gefeiert wird, waren einige Akteure angereist. So plauderte Frank Ludwig Diehl als Tante Rosamunde in der Bütt über Mode und die TSV-Tanzgruppe wirbelte als Häschen über die Bühne. Als die beiden skurrilen Alten Margot und Else brachten die Langstädterinnen Lydia Müller und Petra Emmerich die Sitzungsgäste zum Lachen. Für schmissige Gardetänze war natürlich auch gesorgt. So schwangen die Harreshäuser Garde des CCH und vom CVB die Prinzengarde und die Kleine Garde ihre Beine. Adam Knöpp war als singender Schornsteinfeger mit seinem Schifferklavier auf der Bühne im Einsatz und witzelte später noch einmal mit seinem Neffen Ralf Knöpp gemeinsam als Jäger in der Bütt. Was fürs Auge waren die Auftritte der CVB-Tanzgruppe als Hexen und der Ehrengarde des SKV als Fledermäuse in aufwändigen und fantasievollen Kostümen. Schunkelrunden sorgten für die nötige Bewegung bei den Narren im Saal, die die bekannten Fastnachtslieder auch fröhlich mitsangen.

Quelle: op-online.de

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