Im Sommer 2012 soll alles fertig sein

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So soll das fertige Pflegeheim direkt neben der Michelsbräu-Brauerei aussehen.

Babenhausen - Wo einst das Verwaltungsgebäude und der Schalander der Michelsbräu standen, sind zwei Erdhügel zu sehen, Tiefbauarbeiten sind im Gange, und über allem zieht der Kranausleger seine Kreise. Von Stefan Scharkopf

Der Platz auf einem Teilgelände der Brauerei ist freigeräumt, die Abrissarbeiten sind beendet. Hier entsteht nun eine moderne Seniorenpflegeeinrichtung mit 112 stationären Plätzen. Die K&S Unternehmensgruppe als Bauherr und Betreiber investiert in die Senioreneinrichtung über neun Millionen Euro. Die Planung und Ausführung des Projektes wurde der Firma ELBE Baubetreuung aus Sottrum übertragen, die bundesweit diverse vergleichbare Objekte konzipiert und ausgeführt hat.

Wenn alles nach Plan läuft, kann der Neubau bereits im Sommer 2012 bezogen werden, heißt es bei K&S. Direkt neben der Baustelle wird die Unternehmensgruppe in Kürze ein Musterhaus aufstellen. Dort können sich Interessenten bereits während der Bauphase in einem persönlichen Gespräch informieren und beraten lassen.

K&S beschäftigt nach Firmenangaben bundesweit mehr als 2300 Mitarbeiter. Mit der Seniorenresidenz in Babenhausen entstehen vor Ort rund 70 neue Arbeitsplätze im Bereich von Pflege, Verwaltung und Service. Qualifizierte Fachkräfte sind bereits jetzt aufgefordert, die Initiative zu ergreifen und sich zu bewerben.

Die 112 Pflegeplätze entstehen überwiegend in Einzelzimmern mit eigenem Sanitärbereich, Rundfunk/TV- und Telefonanschluss und 24-Stunden-Notruf. Die Betreiber bieten eine „ganzheitliche Pflege“ an: Jeder Bewohner soll seinen Möglichkeiten entsprechend aktiviert und seine Selbstständigkeit gefördert werden.

Neben den Gemeinschaftseinrichtungen wie Cafeteria/Speisesaal, Bibliothek, Veranstaltungsräume, Gymnastik- und Ergotherapieraum, wird es im Haus auch einen „Snoezelenraum“ geben, in dem sich die Bewohner auf Entdeckungsreise in die Welt der Sinne begeben können.

Da in der Nachbarschaft zur Seniorenresidenz der Babenhäuser Turnverein sein Vereinsheim sanieren und vergrößern will, wird mit einem größeren Bedarf an Parkplätzen gerechnet. Das Stadtparlament hatte es in seiner Sitzung vom Dezember 2010 mehrheitlich abgelehnt, bereits 2011 mit der Umgestaltung des vorhandenen Parkbereichs und der Grünfläche an der Ecke Frankfurter Straße/Ostring (Michelsbräu-Parkplatz) zu beginnen. Der Magistrat mit Bürgermeisterin Gabi Coutandin an der Spitze hatte dafür geworben, das Areal sukzessive auszubauen. Es sollten maximal 96 Pkw-Stellplätze und ein Fußweg entlang der Lache mit Sitzgruppen entstehen. „Überdimensioniert“, sagten Kritiker. Das Stadtparlament kam überein, zunächst abzuwarten und den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln.

Quelle: op-online.de

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