Kinder- und Jugendbetreuung

Sommerfreizeit führt ans Ijsselmeer

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Die jungen Matrosen aus Babenhausen hatten sichtlich viel Spaß bei ihrer Tour.

Babenhausen (st) - Junge Babenhäuser auf hoher See: Die „Matrosen“ beteiligten sich an der Sommerfreizeit der Kinder- und Jugendförderung. Im holländischen Lemmer begrüßten Skipper Rüdiger und Maat Niels die Babenhäuser Landratten. Tags drauf gab es die erste Segelstunde.

Nach etwa 30 Minuten Einweisung ging die Fahrt dann los. Der erste Tag stellte sich gleich als Feuertaufe für jeden Mitfahrenden dar, da die Crew mit sehr starkem Seegang und Wind der Stärke sechs bis sieben zu kämpfen hatte. Gegen Abend erreichten die Ausflügler Harlingen und alle waren zufrieden, weil sie schon sehr weit Richtung „Waddenmeer“ gekommen waren und somit sehr gute Bedingungen für die nächsten Tage geschaffen hatten. Einen Tag später wurde in Richtung der ersten nordfriesischen Insel Terschelling gesegelt. Nach dem Abendessen ging ein Teil der Mannschaft noch Krabben angeln.

10 Uhr Abfahrt, hieß es am Dienstagmorgen für die 18 Jugendlichen und ihre drei Betreuer. Die Reise ging in Richtung Ameland. Bei Ebbe und einem Wasserstand von knapp 20 Zentimetern erlaubte es der Skipper, dass sich die Jugendlichen in die „Fluten“ stürzen durften. Das sogenannte „Trockenfallen“ war von Anfang an ein mit Spannung erwartetes Event der Jugendlichen.

Bilder vom Segelausflug

Segeltörn auf dem IJsselmeer und der Nordsee

Am nächsten Morgen ging es nach einer relativ kurzen Nacht weiter in Richtung Vlieland. Dort angekommen, teilte sich die Gruppe je nach Interessen auf: Ein Teil wanderte in die Stadt, um unter anderem leckere holländische Pfannkuchen zu essen, der Rest ging an den Strand.

Texel hieß das nächste Ziel der Jugendlichen. Für diese Insel stand ein weiterer großer Programmpunkt auf dem Plan: eine Radtour quer über das Eiland. Pünktlich zur Seehundfütterung erreichten die jungen Babenhäuser das „Zentrum für Wattenmeer und Nordsee“, so dass alle Teilnehmer auch direkt noch etwas Besonderes geboten bekamen. Das „Ecomare“, so lernten sie es, ist auch eine Seehund- und Tierauffangstation für alle möglichen Tiere des Meeres, die verletzt oder verstoßen gefunden wurden.

Eine kleine „Abschlussparty“

Ziel des nächsten Tages war es, wieder das Ijsselmeer zu erreichen. Enkhuizen sollte der Zielhafen des Tages werden. Am Samstagmorgen brach man auf zurück nach Lemmer. Im Zielhafen angekommen, fand der letzte große Einkauf für den Abschlussabend statt und die ersten Gepäckstücke wurden in die Busse gepackt, um zu viel Stress am nächsten Tag zu vermeiden. Am Abend sollte eine kleine „Abschlussparty“ stattfinden. Aufgrund der Hafenruhe beschlossen die von Land- in Wasserratten Verwandelten jedoch, noch ein letztes Mal hinauszufahren und in der Bucht von Lemmer auf See zu übernachten und dort den Abschluss einer spannenden Woche zu feiern. Dann stand schon wieder die Rückkehr nach Babenhausen an. Nach neun Segel- und Freizeittagen endete eine lehrreiche Reise mit viel Spaß.

Quelle: op-online.de

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