Spaß bei Rallye und Turnier

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Mit der Städtepartnerschaft wachsen: Die Beziehung zwischen Babenhausen und Bouxwiller soll bereits im Jugendalter gefestigt werden. Dazu diente eine Begegnung, die allen Beteiligten große Freude bereitete.

Babenhausen (tm) ‐ Eine Vertiefung städtepartnerschaftlicher Beziehungen zwischen Babenhausen und Bouxwiller auch im Jugendbereich.

Das war das gemeinsame Anliegen von Vertretern aus Jugendarbeit, Schule und Politik beider Städte, die sich im vergangenen Jahr als Arbeitsgruppe im Sitzungssaal des Rathauses zusammengefunden hatten. Diesem Ziel ist man während eines Besuchs im Elsass deutlich näher gekommen.

Einer Einladung des „Service Animation Jeunesse du Pays de Hanau“, der Servicestelle zur Organisation und Gestaltung von Freizeitprogrammen und außerschulischen Aktionen für Kinder und Jugendliche im gemeindlichen Zusammenschluss von 23 Kommunen, dem „Hanauer Land“, folgte die Kinder- und Jugendförderung mit acht Vertretern des Jugendforums Babenhausen. Begleitet wurde das Team vom Jugendpfleger Michael Spiehl und von Alf Grimm, dem Fachbereichsleiter Soziales und Familie im Rathaus. Ebenfalls mit an Bord der zwei Kleinbusse waren acht ausgewählte Schüler der Französisch-Kurse des 8. und 9. Schuljahrgangs der Georg-Büchner-Schule aus Erlensee.

Diese erste Begegnung im „Hanauer Land“ soll für alle Beteiligten der drei Abordnungen jedoch erst der Anfang verstärkter Bemühungen zum gegenseitigen Austausch und Kennenlernen darstellen. Zunächst ging es aber bei schönem Herbstwetter von Babenhausen über Erlensee nach Neuwiller ins Elsass. Hier angekommen, wurde allen Kindern und Jugendlichen erst einmal ein willkommener Mittagssnack serviert und dabei der geplante Programmablauf besprochen. Es folgte eine spannende Stadtrallye für die Teilnehmer und eine historische Stadtführung für die Erwachsenen. Zum gemeinsamen Abendessen und zur Übernachtung fuhr man anschließend ins nahe gelegene Neuwiller Schloss, dem „Foyer St. Jean“. Hier wurden auch die ersten nachmittags bei der Rallye geknüpften Kontakte vertieft, denn jede Delegation hatte sich nach dem Abendbrot ein Gruppenspiel zu überlegen, welches übersetzt (natürlich immer bemüht, zunächst die Gastgebersprache zu verwenden), vorstellt und anschließend gemeinsam gespielt werden sollte. Dieser Spieleblock wurde sehr gut angenommen und alle Beteiligten hatten viel Spaß - auch weil gerade die sprachliche Barriere für viele Lacher sorgte.

Am nächsten Tag stand dann ein „Kin-Ball-Turnier“ auf dem Programm: Kin-Ball ist ein kooperatives Mannschaftsspiel, welches in Kanada erfunden wurde und mit drei Mannschaften gleichzeitig gespielt wird. Dieser in Frankreich weit verbreitete Sport ist leicht zu erlernen und verschafft schnell Erfolgserlebnisse.

Am Abend wurde dann eine neue Unterkunft oberhalb von Neuwiller angesteuert, in der ein eigens dafür bestellter DJ den Jugendlichen bis spät abends im zur Disco umgestalteten Gruppenraum ordentlich einheizte. Zuvor servierten die französischen Jugendlichen ihren deutschen Gästen jedoch noch eine elsässische Spezialität: Selbst zubereitete und im Holzkohleofen gebackene Flammkuchen.

Am letzten Tag stand dann ein Besuch in der Babenhäuser Partnerstadt Bouxwiller auf dem Programm: Über einen Empfang am Rathaus mit anschließender Besichtigung ging es in eine Bouxwiller-Rundfahrt mit einigen interessanten Stationen über. Nach der Besichtigungstour wurde noch eine kleine Wanderung Richtung Bastberg auf einem interessanten geologischen Lehrpfad unternommen.

Der Gegenbesuch einer Kinder- und Jugendgruppe aus Bouxwiller und dem „Hanauer Land“ ist für 2011 vorgesehen. Gastgeber werden dann sowohl Babenhausen als auch Erlensee sein.

Quelle: op-online.de

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