511 Spender als Gesamtbilanz

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110 Blutspenden kann der Babenhäuser Gerd Ritter (links) vorweisen. Vom DRK-Vorsitzenden Helmut Fendt gab es dafür ein Weinpräsent und einen Krug.

Babenhausen ‐ Eine gute Teilnahme verzeichnete das DRK Babenhausen beim vierten und damit letzten Blutspendetermin des Jahres in der Stadthalle. Von den 128 erschienenen Personen konnten 123 zum Aderlass geführt werden. Von Michael Just

Alles was um die 130 Spender liegt, ist in Ordnung“, so DRK-Vorsitzender Helmut Fendt. 2009 kommt der Ortsverband damit auf insgesamt 511 Spender. Darunter ist auch die Rekordbeteiligung von 166 Spenden im Herbst. „Wir sind regelrecht überrollt worden“, sagt Fendt. Er habe schon die Luft angehalten, dass die Verpflegung sowie die Geschenkepäckchen nicht reichen. Diese hätten dann gerade so gelangt. Zu welcher Jahreszeit es die meisten Spenden gibt, lässt sich laut Fendt nicht sagen: „Die Zahlen sind immer unterschiedlich, ein Trend lässt sich nicht erkennen.

35 Spender zum (mindestens) 50. Mal dabei

Unter den aktuellen Mehrfachspendern, die regelmäßig zu den Terminen in Babenhausen erscheinen, sind sechs Personen, die bereits über 100 Spenden erbracht haben. „Mit über 50 Spenden sind 35 Menschen registriert“, weiß Heinz Willand, Ehrenvorsitzender beim DRK-Ortsverband und Herr über die Statistik. Beim letzten Termin konnte er Gerd Ritter gratulieren, der zur 110. Spende anrückte und für seine Treue ein Weinpräsent und einen Krug erhielt. Wie Ritter sagte, könnte er noch fünf Spenden mehr in seinem Büchlein haben, wenn nicht ein Krankenhausaufenthalt dazwischen gekommen wäre. Gleich mit dem 18. Lebensjahr fing der 58-Jährige den Aderlass an, damals noch in Maintal. „Da musste mein Vater noch unterschreiben, weil man zu dieser Zeit erst mit 21 volljährig war“, erinnert sich der NC-Dreher.

Früher halbes Hähnchen zur Stärkung

Dazu habe man nur zweimal im Jahr spenden dürfen (heute viermal) und es wurde sogar ein Bus eingesetzt, um die Leute aus den kleineren Stadtteilen abzuholen. „Damals gab es auch noch einen Flattermann zur Stärkung“, fällt der Blick des Babenhäusers, der seit 22 Jahren in der Gersprenzstadt lebt, auf das halbe Hähnchen zurück, das heute durch belegte Brötchen oder Rindswürste ersetzt wird. Bis zum Alter von 68 Jahren kann Ritter, der auch schon im Urlaub im Schwarzwald für eine maximale Spendenzahl zum Aderlass ging, sich noch anzapfen lassen. Hochgerechnet auf zehn Jahre wären noch 40 Besuche beim DRK möglich, um die runde Zahl von 150 Spenden zu erreichen. „Dann darf aber kein einziger Termin ausfallen“, weiß der passionierte Blutspender.

Quelle: op-online.de

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