Spielen mit dem Riesenball

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Gruppenbild mit Ball: Die Jugendlichen des Jugendforums mit ihrem Betreuer, dem städtischen Jugendpfleger Michael Spiehl (links), sowie die Schüler des Französischkurses des 8. Schuljahrgangs der Georg-Büchner-Schule mit ihrem Französisch-Lehrer Holger Wunderlich (rechts) stellten sich nach dem Kin-Ball-Training fürs Foto auf.

Babenhausen (st) ‐ Zum Kin-Ball-Training trafen sich Jugendliche des Babenhäuser Jugendforums und Schüler der Georg-Büchner-Schule aus Erlensee bei Hanau.

Hintergrund dieser Zusammenkunft waren nicht nur die sportlichen Vorbereitungen zu einem sogenannten Kin-Ball-Turnier, sondern auch die damit einhergehenden gemeinsamen Vorbereitungen zu einer Jugendbegegnung im „Hanauer Land“ in Frankreich.

Vom 28. bis 30. Oktober 2010 werden nächste Woche jeweils acht Jugendliche aus Babenhausen und aus Erlensee in den Elsass reisen, um für die jeweilige Stadt/ Gemeinde erste Kontakte im Jugendbereich zu knüpfen.

Diese erste Begegnung im „Hanauer Land“, dem traditionellen gemeindlichen Zusammenschluss der „Communauté de communes du Pays de Hanau“, zu dem auch die Babenhäuser Partnerstadt Bouxwiller gehört, soll für beide Seiten erst der Anfang verstärkter Bemühungen zum gegenseitigen Austausch und Kennenlernen sein.

Im Fokus dieser ersten deutsch-französischen (Jugend-)Begegnung zwischen Babenhausen und Bouxwiller, die beim Besuch der Bouxwiller Delegation 2009 am Altstadtfest im gemeinsamen Gespräch im Rathaus angeregt wurde, steht eine gemeinsame sportliche Aktivität: das Kin-Ball-Turnier. „Kin-Ball“ ist ein kooperatives Mannschaftsspiel, das in Kanada erfunden wurde und mit drei Mannschaften gleichzeitig gespielt wird. Der „Kin-Ball“ hat einen Durchmesser von 1,22 Meter und wiegt weniger als ein Kilo.

Dieser in Frankreich weit verbreitete Breitensport ist wegen seiner einzigartigen Regeln relativ leicht zu erlernen und verschafft so gerade Jugendlichen schnell Erfolgserlebnisse. Auf dem Programm stehen weiterhin Kennenlernspiele aus dem jeweiligen Land, gemeinsame Mahlzeiten, ein „Elsässer Abend“ und verschiedene Besichtigungstouren.

Quelle: op-online.de

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