Krippenfeiern: Spielerisch eingestimmt

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Ein weihnachtliche Geschichte spielten die Allerkleinsten der Kita St. Wolfgang. Die „Schäfchen“ mit ihrem echten Pelz hatten dabei mit die meiste Freude an ihrer Rolle.

Dieburg - Die Tradition der Krippenspiele in den Kinder- und Familiengottesdiensten am Heiligabend setzte sich auch 2012 fort. Von Michael Just

In der Kirche St. Wolfgang der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul gestaltete die Kita St. Wolfgang die Krippenfeier für die Kleinkinder. „Wir haben extra für das Stück einen Chor gegründet“, erzählten die Erzieherinnen Juliane Kempf und Felicitas Kirschstein. Acht Chormitglieder und 13 kleine Schauspieler umfasste das Weihnachtsaufgebot im Alter drei bis sechs Jahren. Die widmeten sich darstellerisch dem Buch „Wer kommt heute Nacht in unser Haus?“ von Joseph Slate und Ashley Wolff. Darin geht es um eine Vielzahl von Tieren im Stall von Bethlehem, die sich überlegen, was am Weihnachtsabend passiert.

Dass die Kinder schon im Vorfeld beim Besetzen und Einüben der vielen Tierrollen reichlich Spaß hatten, versteht sich von selbst. Sogar ein kleiner Wolf war mit von der Partie. Der Höhepunkt des Stücks stellte sich ein, als Maria und Josef in den Stall kamen.

Der Kinderchor der evangelischen Gemeinde stellte den Traum von Julia dar, in dessen Verlauf sie das Christkind trifft. Die Aufführung wurde mit zahlreichen Weihnachtsliedern untermalt.

Beim Familiengottesdienst in der evangelischen Kirche zeigte der Kinderchor, was er schauspielerisch und gesanglich einstudiert hatte. „Hoffentlich seid ihr nicht so aufgeregt“, rief Pfarrerin Dorothee Benner den Kindern vor ihrem Auftritt noch zu. In der Gemeinschaft war das Lampenfieber aber schnell dahin. In dem Stück träumt Julia vom Christkind. In der Folge gibt ihr das Christkind ein Buch. Als Julia fragt, welches Buches das sei, konnte die Lösung nur lauten: die Bibel. Insgesamt neun Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren wirkten mit. Wie es sich für einen Kinderchor gehört, wurde viel gesungen, darunter zahlreiche bekannte und beliebte Weihnachtslieder. Das Stück hatte Mareike Grimm einstudiert.

Die beiden oben besagten Krippenfeiern dauerten jeweils eine halbe Stunde. Als sie sich dem Ende neigten, stieg zum zweiten Mal die Anspannung bei den Kindern: Denn jetzt war klar, dass es nicht mehr lange dauerte, bis das Christkind die Geschenke unter den heimischen Weihnachtsbaum legt.

Quelle: op-online.de

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