In Stadthalle

Kunstabend mit vielen Effekten

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Mit einem Musikstück eröffneten die vierten Klassen den dritten Kunstabend an der Schule im Kirchgarten. 

Babenhausen - 500 Besucher haben sich in der Stadthalle getummelt. Das Angebot der Schule im Kirchgarten kommt einer Großveranstaltung gleich.

 

Eigentlich müssten die Schüler der Grundschule im Kirchgarten schon von Grund auf kleine Künstler sein. Denn die Schule trägt das englische Wort für Kunst - „Art“ - bereits im Namen (KirschgARTenschule). Beim dritten Kunstabend in der Stadthalle hatten nun Eltern und Geschwister die Möglichkeit, sich ein Bild von den Fähigkeiten und Ambitionen zu machen.  Im kleinen Saal wartete eine Vielzahl von Bildern aller Klassen. Im großen Saal waren eine Reihe von Aufführungen angesagt. Vor allem Lieder, Musikstücke und Gedichte bestimmten den Abend, die ja ebenfalls eine Form von Kunst darstellen. Die Klasse 2c zeigte ihr bekanntes Weihnachtstheaterstück, mit dem sie schon beim Seniorennachmittag auf den Plan trat.

Außergewöhnlich wurde es nach der Pause mit einem Schwarzlichttheater, zu dem eine riesige Puppe effektvoll bewegt wurde - natürlich ohne dass man die agierenden Hände und Körper der Schüler sah. Dass der Kunstabend interessiert, zeigte die Resonanz: Mit über 500 Personen wuselte Groß neben Klein in der Stadthalle und der Abend schien bei der Dichte manchmal einer Großveranstaltung zu gleichen.

Suppe, Häppchen und Waffeln

Am Geschehen beteiligte sich auch der Förderverein der Schule. Kartoffelsuppe, Waffeln, Käsehäppchen oder Brezeln wurden verkauft, dazu ließen sich DVDs von der jüngsten Zirkusaufführung erwerben. Ein Gläschen Sekt wird fast bei jeder Veranstaltung für die Damen bereitgehalten. „Vor allem meine Kolleginnen kommen deshalb gerne zu uns“, sagt Jana Otto lachend. Sie vertritt das Lehrerkollegium im Förderverein. Seit 1993 hat der schon unzählige Dinge für die Schule angeschafft. Dazu gehört die Beteiligung an den Kosten für die Bücherei oder die Anschaffung von Spiel- und Musikgeräten. Die sogenannten „Bewegungspausen“ sind untrennbar mit den finanziellen Hilfen des Fördervereins verbunden. Auch beim dritten Kunstabend zeigte sich der Verein rührig.

Für die Zukunft hoffen die Mitglieder, dass ihre Arbeit noch besser wahrgenommen wird. „Wir haben manchmal den Eindruck, dass vielen Eltern gar nicht so richtig bewusst ist, was der Förderverein wirklich leistet“, so Jana Otto.

mj

Quelle: op-online.de

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