Konzert der Jumbos

Stadthalle wird zur Zirkusarena

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Zirkus Jumbolini begeisterte Jung und Alt mit Musik und Akrobatik in der Stadthalle.

Babenhausen - Es war eine besondere Mischung aus Musik und Akrobatik, die vom Publikum gebührend mit Beifall honoriert wurde: Als um 15 Uhr das Junge Konzert von Jumbo – den jungen Musikern im Blasorchester Babenhausen – begann, waren alle Stühle in der Stadthalle besetzt. Von Walter Kutscher 

Auch auf der Empore konnten die Besucher das Geschehen verfolgen. Die Aktiven des Blasorchesters hatten am Sonntag unter der Regie von Werner Kunkel die Halle in eine Zirkusarena umgebaut. Ungewohnt war die Verteilung zwischen Publikum und Aktiven. Konnten die Zuschauer auf der Bühne und davor im großen Saal ihre Plätze einnehmen, so spielten sich Musik und Programm auf der gegenüberliegenden Seite der Bühne ab. Da war eine Arena aufgebaut, die mit bunten Fahnen und einer Manege in üppiger Kulisse an ein echtes Zirkusrund erinnerte. Die gut 300 Gäste erlebten sowohl das Konzert der Jumbos mit Dirigent Uwe Wittenberger als auch zirkusreife Einlagen in verschiedenen Programmpunkten, die im Einklang mit der Musik immer wieder Beifallsstürme entfachten.

Da waren als Augenschmaus die Akrobaten der Grundschule im Kirchgarten unter Leitung von Christel Gehring und die von Simone Nickenig und Nomi Grundmann trainierten Einradfahrer des TV Babenhausen im Einsatz. Nach der Pause – hier wurde im kleinen Saal Kindern die Möglichkeiten angeboten, einmal ein Blasinstrument auszuprobieren – zeigte die TV-Gruppe Akromotion unter Mareen Hautmann ihr artistisches Können mit einer Choreographie zu Disneys „König der Löwen“. Den Abschluss des Rahmenprogramms bildeten die „Jumpys“ des TV Hergershausen mit einer rasanten Tiershow, für die Sabrina Lautenschläger verantwortlich zeichnete.

Begeisterte Zuschauer

Durch das Programm des vom Musikpädagogen Christian Kunkel komponierten Kinder-Mitmach-Musicals führte Zirkusdirektor Jumbolini (Nikko Fortezza), der immer wieder mit Hiobsbotschaften konfrontiert wurde. Zwar konnte Madame Aurora (Chiara Schmidt) ihren Seiltanz aufführen, musste jedoch auf ihre Partnerin Mademoiselle Julie (Anna Kemp) verzichten, die auf einer Bananenschale ausgerutscht war. Das Zirkusprogramm wurde nämlich von Mister Raffzahn (Alexander Root) und seiner Agentin X (Lilly Sternheimer) nach allen Regeln der Kunst sabotiert, weil sie unbedingt an das Fell des seltenen Löwofanterus (Till Bade) herankommen wollten. Durch den unermüdlichen Einsatz der beiden Clowns (Alexandra Specht, Angelo Stockinger) und der Reporterin Nina Neugier (Laura Müller), die am nicht sehr hilfreichen Meisterdetektiv Sherlock Bond (Jens Kutscher) verzweifelte, wurde aber immer wieder passender Ersatz bei den vielen Kindern rund um die Manege gefunden.

Die Zuschauer waren begeistert und fühlten sich im Zirkus Jumbolini bestens unterhalten. Vor allem die Kinder waren mit viel Spaß und Freude bei der Sache. So ist die Mitwirkung anderer Vereine und Gruppen richtungsweisend für ähnliche Veranstaltungen und zeigt, dass Kunst und Kultur in Babenhausen einen beachtenswerten Stellenwert in der Region innehaben.

Quelle: op-online.de

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