Storchenfamilie in die Stube schauen

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Beim Regionalentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ belegte Hergershausen den zweiten Platz; der wurde auch gefeiert.

Hergershausen (st) ‐ Zu einer spontanen Feier trafen sich im Bürgerhaus etwa 35 Hergershäuser, die sich rund um den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ engagiert hatten.

Sie hoben ihr Glas auf den errungenen zweiten Platz beim Regionalentscheid, dessen Kommission am vergangenen Montag zwei Stunden durchs Dorf geführt wurde.  „Der Aufwand hat sich gelohnt“, so die Schriftführerin Sabine Walz vom Verein Herigar: „Wir sind begeistert von der großen Unterstützung der Hergershäuser, den rührigen Teilnehmern und schließlich den 2000 Euro, die der zweite Platz mit sich bringt. Auch Bürgermeisterin Gabi Coutandin hat uns mit Rat und Tat unterstützt. Ein Dank geht auch an den Bauhof und nicht zuletzt allen Hergershäusern, die uns geholfen haben.“

Der erste Platz in der Gruppe mit Dorferneuerung ging diesmal nach Reinheim-Ueberau, das noch vor drei Jahren gleichauf mit Hergershausen den zweiten Platz belegte. „Zünglein an der Waage für den Sieg war wohl die Kooperation von Reinheim-Ueberau mit der Diakonie (Nieder-Ramstädter-Heime)“, informierte Maren Gatzemeier die Anwesenden.

Einladung zum offenen Mitgliedertreff

Aus den Presseberichten sei aber auch zu entnehmen, dass das Engagement in der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs in Ueberau sehr hoch gewesen sei. Hier hätte man nicht mithalten können, obwohl „Kooperation“ natürlich auch in Hergershausen groß geschrieben werde.

Maren Gatzemeier wurde für die Organisation und erneute Treiberrolle im Wettbewerb ein Blumenstrauß vom Vorsitzenden Ingo Rohrwasser überreicht. Vom Preisgeld ist die Anschaffung und Installation einer Kamera auf dem Dach der Alten Schule geplant, damit im nächsten Jahr die Gäste der Alten Schule der ansässigen Storchenfamilie in die Stube schauen können.

Wer Interesse am Verein Herigar und seinen Zielen hat, ist jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr zum offenen Mitgliedertreff in der Alten Schule in der Rodgaustraße eingeladen.

Quelle: op-online.de

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