Trainerwechsel in Sickenhofen

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Mit Klaus Altrichter und Stefan Komma (dritter und vierter von links) verabschiedete der SV Sickenhofen zwei Aktive, die dem Verein vor rund einem Jahr aus einer schwierigen Zeit halfen. Unser Bild zeigt die Geehrten mit den Vorstands- und Spielausschuss-Mitgliedern Bernd Gelzleichter, Jürgen Surbier, Jürgen Liebald und Sven Müller (von links).

Babenhausen - (mj) Mit einem sechsten Platz beschließt in diesem Jahr der SV Sickenhofen die Spielzeit 2008/09 in der Kreisliga A-Dieburg. Am letzten Spieltag erreichte das Team noch einen 3:1-Sieg gegen Mosbach/Radheim. Nach dem Spiel verabschiedete man sich von Trainer Stefan Komma und Spieler Klaus Altrichter mit einem besonders herzlichen Dank.

Beide wurden vor einem beziehungsweise eineinhalb Jahren reaktiviert, um der Mannschaft aus einer schweren Zeit zu helfen und sie vor einem möglichen Abstieg zu bewahren. Den Verantwortlichen war dabei die Routine von Altrichter wichtig, die der echte Sickenhöfer, der in der A-Jugend bei Viktoria Aschaffenburg spielte, in das Team einbrachte. Mit Komma holte man einen der erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte zurück, mit dem einst der Aufstieg in die Bezirksoberliga gelang. Komma prägte über viele Jahre das Bild der Aktiven in Sickenhofen und eine der sportlich erfolgreichsten Zeiten des SV.

Der Stockstädter scheidet nun aufgrund beruflicher und privater Gründe aus, versprach aber, im Spielausschuss und als Berater dabei zu bleiben. Der neue Trainer steht bereits fest: Aus dem derzeitigen Team wird Sascha Reimann die Nachfolge antreten. Mit gerade mal 27 Jahren trägt der Rodgauer künftig die Hauptverantwortung für die Mannschaftsaufstellung. Er spielte zuvor bei Germania Ober-Roden II und im Jugendbereich der Rödermärker. „Wir haben uns für einen jungen Trainer entschieden, weil er die Sprache des Nachwuchses spricht. Das ist wichtig heute. Zudem sind Spielertrainer in diesen Klassen das Beste“, begründet Vorstands- und Spielausschussmitglied Jürgen Surbier die Entscheidung. Dass man Altrichter und Komma erneut reaktivieren und dann ein drittes Mal verabschieden muss, hoffen die SV-Verantwortlichen nicht.

Im Gegenteil: In der kommenden Saison soll der Aufstieg in die Kreisoberliga her. Laut Surbier war man zwar in dieser Saison vorne dabei, sei aber trotzdem hinter dem Saisonziel zurückgeblieben, an der Tabellenspitze ein deutliches Wörtchen mitzureden. So sei man mit dem sechsten Platz nur bedingt zufrieden. Den Aufstieg in die Kreisoberliga habe man nun für die kommende Saison fest im Visier. Dafür ist man beim SV vor allem aufgrund der Personaldecke zuversichtlich: „Das Team bleibt zusammen. Wir können alle Spieler halten und haben keine einschneidenden Abgänge.“ Dazu stoße eine zweistellige Zahl neuer Spieler hinzu, unter anderem von der abgestiegenen Germania aus Babenhausen. Auch bestehe die Option, weitere Verstärkung aus der A-Jugend und deren Spielgemeinschaft mit Hergershausen zu erhalten. Im Prinzip kann unser neuer Trainer für die nächste Saison aus dem Vollen schöpfen“, konstatiert Surbier. Der Trainingsauftakt für den SV ist auf den 2. Juli datiert.

Quelle: op-online.de

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