Tote Fische treiben in Richer Bach

Ursache für Fischsterben noch unklar

Babenhausen - Knapp 200 Fische, darunter Zander, Gründlinge und Barben, sind am Sonntag im Richer Bach verendet. Diese Zahl nannte die Polizei gestern auf Nachfrage.

Wie berichtet, hatten Anwohner des Bachlaufs in Sickenhofen um die Mittagszeit Feuerwehr und Polizei informiert, dass viele tote Fische im Bach treiben würden. Auf insgesamt einem Kilometer Länge in Richtung Harpertshausen haben die Einsatzkräfte in der Folgzeit die toten Tiere entdeckt.

Ermittlungen der Polizei ergaben, dass am Sonntagmorgen gegen 8 Uhr noch alles in Ordnung gewesen sein muss. Außerdem wurde bekannt, dass es in der Kläranlage im Groß-Umstädter Stadtteil Richen einen Störfall gegeben hat, so die Polizei. Dabei handelte es sich nach Auskunft des Stadtsprechers um einen Stromausfall, der das ganze System lahm gelegt hat. Ob dabei ungeklärtes Wasser in den Bach gelangt sei und das Fischsterben im Richer Bach ausgelöst habe, sei noch völlig unklar, heißt es von Seiten der Polizei.

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Die Ermittlungsarbeit gestalte sich auch deshalb schwierig, da bei Harpertshausen verschiedene Bäche ineinander fließen. Die entnommenen Wasserproben würden noch analysiert. Weitere tote Fische sind nicht mehr im Richer Bach entdeckt worden. (nkö)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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