Wer ist Vater des Findelkindes?

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Die Theater-Akteure im Einsatz auf der Probenbühne. Das neue Stück ist an vier Abenden zu erleben.

Hergershausen ‐ „Man kann sich ja gar nicht vorstellen, wie viel Abfall so ein kleines Wesen produziert. Wir haben schon alle Servietten aufgebraucht und sind inzwischen bei den Damast-Tischdecken angekommen“, klagt Willi Wacker (Wilfried Klein) mit verzweifeltem Blick auf die Windel des Babys in seinem Arm. Von Petra Grimm

Es wurde den Familien Rauscher und Wacker vors Doppelhaus gelegt und bedeutet für alle Männer im Haus Stress, denn sie werden von ihren Frauen verdächtigt, Vater des Findelkindes zu sein.

Mehr soll noch nicht verraten werden von der amüsanten Geschichte, an der die Kickers-Theatergruppe derzeit arbeitet. Jede Menge turbulente Szenen sind auf der Probenbühne im Hergershäuser Bürgerhaus zu sehen. Die neun Laienspieler, Regisseurin Inge Herget und Souffleuse Leni Thomas haben ihren Spaß. Den wird sicher auch das Publikum haben, denn es wird wieder allerhand zu lachen geben bei den vier Aufführungen. Am 20. und 21. und am 27. und 28 November wird im Bürgerhaus der Vorhang wieder aufgehen für die talentierte Truppe. Seit 1988, das erste Mal zum 75-jährigen Jubiläum des SV Kickers, steht sie in regelmäßigen Abständen auf der Bühne. Am Anfang alle fünf Jahre, inzwischen spielt sie wegen der großen Nachfrage und weil es den Akteuren selbst so viel Freude macht, alle zwei Jahre.

Was bei den Zuschauern aller Generationen immer gut ankommt, sind Anspielungen auf örtliche Gegebenheiten oder Gags wie: „Den würde ich am liebsten auf den Mond schießen oder auf ewig nach Sickenhofen verbannen“. Da zeigt sich die Laienspielergruppe wieder kreativ. Das Publikum darf schon mal gespannt sein.

Quelle: op-online.de

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