Vertrauenssprung auf der Hängebrücke

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Nicht nur Selbstvertrauen, sondern auch Gruppendynamik lernten die Teenies beim Klettern im Odenwald.

Babenhausen - (rose) Ein Gefühl von Action konnten die 17 Babenhäuser Kinder und Teenager von ihrer dreitägigen Klettertour im Odenwald mit nach Hause bringen. Beim Osterferien-Special der Kinder- und Jugendförderung gab es nämlich einen Einstieg in das Sportklettern mit verschiedenen Kletter-und Sicherungstechniken sowie der dazugehörigen Ausrüstungs- und Knotenkunde.

Außerdem sollten in der freien Natur gruppendynamische Prozesse und soziale Kompetenzen gefördert werden. So musste beispielsweise ein „Vertrauenssprung“ vollzogen werden, der verdeutlichte, dass zum Klettern ein gewisses Maß an Vertrauen notwendig ist. Mit diesem Wissen bewältigten die Klettermaxe den Sprung aus geringer Höhe in die Arme der bereitstehenden Gruppe. Selbst die Betreuergruppe, bestehend aus dem städtischen Jugendpfleger Michael Spiehl, dem Erlebnispädagogen Steffen Böttger, Praktikant Nicolai Rollmann und dem Teamer Sandro Sale, wagten den Sprung und wurden dann auch „aufgefangen“.

Weitere Klettertermine sind am 8. Mai, 5. Juni und 3. Juli (alles Freitage), jeweils um 14.45 Uhr. Voranmeldungen sind erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Infos gibt es bei der Kinder- und Jugendförderung, Bürgermeister-Rühl-Straße 6, Ansprechpartner Michael Spiehl 06073 722149, E-Mail: jufoe@babenhausen.de.

Beim „Blinden Mathematiker“ galt es für die Gruppe mit verbundenen Augen so zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten, dass vorgegebene geometrische Figuren mittels eines Seils geformt werden konnten. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und „Sehschwäche“, konnte auch diese Aufgabe bewältigt werden, bevor es dann an den Fels ging. So konnte jeder Teilnehmer erfahren, dass zum Klettern nicht nur Sportlichkeit und Geschick gehört, sondern auch kommunikative und kooperative Fähigkeiten sowie Selbstvertrauen und Vertrauen in seine Kletterpartner. Die Babenhäuser Jugendgruppe besuchten an Tag eins den Hochseilgarten in Würzberg, Odenwald. Hier gab es Bäume bis in atemberaubende Höhen zu bezwingen und die Teenies mussten sich balancierend, schwingend oder hangelnd von Baum zu Baum bewegen. Mehr als 40 Aktivitäten (Hängebrücke, Steigbügelpassage, Seilabfahrten, Wackeltunnel oder der große Tarzansprung) mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden boten permanente Abwechslung und dauerhaften Spaß.

Am zweiten Tag war der 18 Meter hohe Granit-Kletterfels „Hohenstein“ in Reichenbach dran. Hier konnten die Teilnehmer die „ersten Schritte“ am Fels wagen und das Knoten und Sichern in Ruhe erproben. Am dritten und letzten Tag stand dann der Klettergarten in Hainstadt auf dem Programm. Der ehemalige Steinbruch aus rotem Sandstein ist über 30 Meter hoch. Die wenigen leichten Routen sind noch durch einen Klettersteig ergänzt, so war es für die mittlerweile mit viel Selbstvertrauen und Sicherheit ausgestatteten „Freeclimber“ möglich, sich auch hier bis auf knapp 20 Meter hoch zu arbeiten.

Quelle: op-online.de

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