CDU wählt neue Spitze

+
Die neue Führungsspitze mit Heidrun Koch-Vollbracht als Chefin des Stadtverbands. Daneben ihre Stellvertreter Rüdiger Manowski (links im Bild) und Reinhard Rupprecht.

Babenhausen (rin) ‐ Der CDU-Ortsverband wird von einem neuen Vorstand geführt. An die Spitze der Partei wurde die seitherige stellvertretende Vorsitzende Heidrun Koch-Vollbracht gewählt.

Seit zehn Jahren ist sie aktiv in der CDU dabei, war zwei Jahre lang stellvertretende Vorsitzende und ist Ortsvorsteherin in Harreshausen.

Koch-Vollbracht kündigte an, mit einem neuen Konzept an den Start zu gehen, um die Arbeit auf verschiedene Schultern zu verteilen, so dass „nicht jeder alles machen muss“. Vor allem für die Beisitzer soll es Bereiche geben wie Archiv und Pressearbeit, Webseite, Wahlarbeit, Frauen- und Familienarbeit, Logistik und Senioren. „Ich werde dann dabei überall herum wuseln“, sagte sie dazu.

Neue stellvertretende Vorsitzende sind Rüdiger Manowski und der frühere Bürgermeister Babenhausens, Reinhard Rupprecht. Alter und neuer Schriftführer ist Thomas Dassinger. Beisitzer wurden: Brigitte Beils, Beatrice Fischer-Duttine, Claus-Dieter Lang, Marianne Rühl, Karl Wilhelm Will und Peter Metzler.

Rupprecht knapp unterlegen

Vor dem Wahlprozedere, das nicht nur einen neuen Vorstand, sondern auch Schriftführer, Kassierer, Beisitzer, Kassenprüfer und Delegierte für die Kreisparteitage sowie den Kreisverbandsausschuss bestimmte, blickte der scheidende Vorsitzende Ingo Rohrwasser, der nicht mehr für den Chefposten kandidierte, auf die Wahlen zurück, voran die Bürgermeisterwahl in Babenhausen. Im Stechen gegen die SPD-Herausforderin Gabi Coutandin war Rupprecht knapp unterlegen.

Ein Erfolgserlebnis brachte die Landtagswahl in diesem Jahr: „Silke Lautenschläger konnte auch mit tatkräftiger Unterstützung aus Babenhausen wieder in den Landtag einziehen“, wie Rohrwasser sagte. Zudem sprach der scheidende Vorsitzende stolz vom Besuch des ehemaligen Bundesinnen- und heutigen Finanzministers Wolfgang Schäuble Ende 2007 in Babenhausen, den der Stadtverband mitorganisierte, was nicht so einfach war: „Sicherheitsmaßnahmen mussten eingehalten werden, Fluchtwege erarbeitet, eine spezielle Bühne in der Stadthalle aufgebaut werden. Es gab Polizeihunde und Sicherheitspersonal. Das alles mitzuerleben war sehr interessant.“

Problempunkt Schwimmbad

Fraktionsvorsitzender Friedel Sahm sprach die laut seinen Worten „unendlich lange Diskussion über die Umbauten im Babenhäuser Schwimmbad“ an. Er betonte dabei, dass das Kostenlimit von 3,5 Millionen Euro bei den Planungen nicht überschritten wurde und verteidigte die Anschaffung des Fischkutters, der als „Alleinstellungsmerkmal“ das Babenhäuser Schwimmbad zieren soll. Sahm bedauerte, dass das neue Senioren- und Pflegeheim nicht auf dem ehemaligen Feuerwehrgelände gebaut wird, sieht den neuen Standort auf dem Michelsbräu-Gelände aber trotzdem positiv: „Es wird die Fahrstraße noch ein wenig mehr beleben, da solch ein Pflegeheim ja auch ein Ort der Begegnung ist.“

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare