Kunstabend der Schule im Kirchgarten in der Stadthalle

Jim Knopf und viel Weihnachtliches

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Im Foyer der Stadthalle konnten die Gäste des Kunstabends die Bilder und andere Werke der Schüler bewundern. J Fotos (3): lahe

Babenhausen - Mehr als 400 Besucher waren am Dienstag beim Kunstabend der Schule im Kirchgarten in der Stadthalle. Neben einer Gemäldeausstellung im Foyer gab es auch verschiedene Vorführungen auf der Bühne im großen Saal. Von Lars Herd 

Die Kinder der 3b und der 3d sitzen schon gespannt auf der Bühne und warten nur darauf, endlich loslegen zu können. Der große Saal der Stadthalle füllt sich immer mehr, nur noch wenige Plätze sind frei. Über 400 Besucher haben Platz genommen, als die Kinder endlich starten dürfen. Auf dem Xylofon, mit Rasseln und Bongos klimpern und klopfen sie fröhliche Weihnachtsmelodien dahin, gefolgt vom abschließenden Ruf: „Weihnachtszeit – endlich ist es nun so weit!“ Und schon ertönt der tosende Applaus von Eltern, Geschwistern, Omas und Opas der insgesamt rund 160 an der Vorstellung beteiligten Kinder. So trotzen sie auch den technischen Problemen mit der Beleuchtung in der großen Halle.

Die Geschichte von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer hat zwar wenig mit Weihnachten zu tun, dafür aber mit der Schule.

Nicht ganz so weihnachtlich ist die darauf folgende Vorstellung der Klasse 3c von Susanne Weinrich. Dabei geht es um die Geschichte von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer von der Augsburger Puppenkiste. Sie erzählt von ihrer eigenen Kindheit, als noch nicht auf zahlreichen Sendern rund um die Uhr Programm im Fernseher lief. Jeden Sonntag habe sie sich auf eine neue Folge der Geschichten rund um Jim Knopf gefreut, denn die liefen eben nur einmal in der Woche, blickt sie freudestrahlend zurück.

Auf der Bühne lesen anschließend ihre Klassenkinder abwechselnd die bekannte Geschichte aus einem Buch vor: Jim und Lukas machen sich auf eine Reise und landen beim Kaiser von China, seine Tochter Li Si wurde vom bösen Drachen Frau Mahlzahn entführt und die beiden machen sich auf den Weg, sie zu befreien. Li Si finden sie in der Drachenschule von Frau Mahlzahn, die sie – am Tisch angekettet – im Lesen und Rechnen unterrichtet. Als Jim und Lukas die Prinzessin befreien betont Jim, nie in die Schule zu wollen. Li Si erklärt daraufhin, dass manche Schulen „ganz in Ordnung“ seien und auch so mancher Lehrer „recht normal“ sei – das ist das Stichwort für Weinrich, die den Auftritt damit ausklingen lässt.

Vor einer kurzen Pause, in der es für die Besucher Waffeln und andere Leckereien gibt, bedankt sich die Lehrerschaft noch beim Förderverein für die Unterstützung. Nach der Pause folgen dann noch der Auftritt des Vororchesters des Blasorchesters, die Vorstellung „Der märchenhafte Dachboden“ von der Klasse 4b und „Modern Dance“, den die 4c einstudiert hat.

Doch neben den Auftritten sollte man auch das Hauptprogramm des Abends nicht unterschlagen. Und das sind die Kunstwerke, die die Kinder im Schulunterricht gestaltet und gewerkelt haben. Passend zur Jahreszeit gibt es Bilder von Schneemännern unter dem Motto „Winterzeit ist Schneemannzeit“, aber auch Kürbisgesichter aus der Herbstzeit. Außerdem gibt es an diesem Abend Apfelbäume zu bewundern, die die Klassen jeweils geschlossen gestaltet haben. Die Klasse 4a hat beispielsweise eine Adventsstadt gefertigt und stellt sie aus. Aus dicken Ästen hat sie dazu Nikoläuse und andere Männchen gefertigt, aber natürlich dürfen auch Häuser und Tannenbäume nicht fehlen.

Es war bereits die achte Auflage des Kunstabends, den die Babenhäuser Grundschule im Kirchgarten ausrichtet. Erstmals fand er nun allerdings an einem Mittwoch statt, sonst war es immer ein Donnerstag – doch da war die Halle schon belegt. Nichtsdestotrotz war es eine rundum gelungene Veranstaltung, was auch aufgrund des großen Besucherandrangs nicht von der Hand zu weisen ist.

Quelle: op-online.de

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