Wohin soll es nach der Grundschule gehen?

Schaafheim (st) - Für die Kinder, die momentan die vierte Klasse einer Grundschule besuchen, steht in den nächsten Monaten die Entscheidung an, welche weiterführende Schule sie im nächsten Schuljahr besuchen werden.

Die Sekundarstufe der Eichwaldschule schafft derzeit in einer gezielten Veranstaltungsreihe Räume zur Begegnung mit der eigenen Grundschule und der Lindenfeldschule in Schaafheim-Mosbach, sodass die Kinder, die im nächsten Schuljahr kein Gymnasium besuchen werden, die Alternative vor Ort kennen lernen können: die Förderstufe der Eichwaldschule Schaafheim.

Jetzt bietet die Schulleitung den Grundschulkindern und deren Eltern des weiteren Umfeldes die Gelegenheit an, sich im persönlichen Gespräch über die Bildungsgänge an der EWS zu informieren. Interessenten können sich bei Förderstufenleiter Matthias Grimm melden und ein Informationsgespräch oder einen Hospitationstag des Kindes an der EWS vereinbaren.

Kein bestimmter Notendurchschnitt

Für die Förderstufe (Klasse 5/6), das „Eingangstor“ in die Mittelstufe, muss kein bestimmter Notendurchschnitt erbracht werden. Die EWS rüstet sich in ihrer Konzeption für die Zukunft: „Wir wollen über die Individualisierung des Lernens eine optimale Förderung eines jeden Kindes erreichen“, so Schulleiterin Hilde Spahn über den Weg der EWS hin zum kompetenzorientierten, individualisierten Unterricht – weg vom klassischen Frontalunterricht. Das komplette Kollegium bildet sich derzeit in dieser Richtung weiter und stellt nach und nach die schulinternen Arbeitspläne auf die neuen Curricula des Hessischen Kultusministeriums um. Und auch aus Wiesbaden erfahren die Bildungsgänge der EWS eine Aufwertung. Mit einem Durchschnitt von besser als der Note Drei in den Hauptfächern und einer Naturwissenschaft sowie in den anderen Nebenfächern wird künftig ein „Qualifizierender Realschulabschluss“ erteilt, der zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe berechtigt.

„Das ist eine echte Alternative “, berichtet Förderstufenleiter Matthias Grimm: „Es ist also realistisch möglich, über die Realschule das Abitur zu machen und später an der Universität zu studieren.“ Kontakt: m.grimm@schulen.ladadi.de oder telefonisch unter 06073/9130 und 06071/5484.

Quelle: op-online.de

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