Zauberhafte Überraschungen

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Umringt von Kindern: Stadtjugendpfleger Michael Spiehl gibt die Ferienspiele frei.

Harreshausen - Fiona (10) und Apollonia (11) stehen noch unter dem schützenden Dach der Mehrzweckhalle. Doch der Regen hat sich verzogen, gleich geht es los: Stadtjugendpfleger Michael Spiehl ruft nach einem Freiwilligen, der die Glocke zum Start der Ferienspiele läuten möchte: Eine ganze Traube von Kindern reckt die Hand. Von Stefan Scharkopf

Unter dem Motto „Magische Ferienspiele“ hatte die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Babenhausen die Sechs- bis Zwölfjährigen zur Teilnahme aufgerufen. 275 Anmeldungen gab es, 240 Kinder können in jedem Jahr berücksichtigt werden. Da einige abgesagt haben, stehen noch etwa zehn Mädchen und Jungen auf der Warteliste.

Für die Kinder wird ein vielseitiges Programm mit abwechslungsreichen und spannenden Freizeitaktivitäten sowie der einen oder anderen „zauberhaften“ Überraschung geboten. Schluss ist am 21. August um 14 Uhr. Tags zuvor gibt es ein Ferienspiele-Fest, zu dem auch Eltern, Helfer und Freunde eingeladen sind.

Für den täglichen Weg nach Harreshausen ist gesorgt. Ein Bus- oder Fahrdienst bringt die Kinder von den öffentlichen Haltestellen morgens nach Harreshausen und nachmittags zurück.

Die Teilnehmerbeiträge betragen für das erste Kind einer Familie 90, für das zweite Kind 80 Euro. Alle weiteren Kinder einer Familie sind kostenfrei. In dieser Teilnahmegebühr sind Mittagessen, Getränke, Spiel- und Bastelmaterial, Versicherungsschutz, Tagesausflüge, Eintrittsgelder sowie der Bustransfer enthalten. Verköstigt werden die Kinder von der Babenhäuser Metzgerei Kolb. Wird nicht an der Harreshäuser Mehrzweckhalle gegessen, gibt es Lunchpakete.

Inzwischen haben sich Patricia und Ricarda (beide 11) zu ihren Freundinnen unter das Dach gesellt. Auf was freuen sie sich am meisten? „Eigentlich auf das Schwimmbad und die Poolparty“, sagen die vier übereinstimmend.

30 Betreuer nehmen sich der Kinder an. Sie wurden in einem Casting auf ihre Aufgaben vorbereitet. So basteln viele Gruppen ihr Programm selber, bauen beispielsweise eine „magische Kiste“ mit Zauberstab, Hut und Tricks darin. Angebote steuern auch einige Vereine bei.

Quelle: op-online.de

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