„Zauberhaftes Babenhausen“ mit dem Blasorchester

Babenhausen (st) ‐ „Zauberhaftes Babenhausen“, so lautet die Leitidee, die im Stadtmarketing von Studenten und interessierten Bürgern in einer gemeinsamen Gesprächsrunde kreiert wurde.

Am Sonntag, 19. Dezember, 10.30 Uhr, möchte das Blasorchester Babenhausen mit seinem musikalischen Adventsgottesdienst diese Leitidee auf seine Weise mit Leben füllen.

Erlaubt die historische Altstadt nach ihrer Straßensanierung und besonders im Glanz vorweihnachtlicher Beleuchtung bereits „zauberhafte Einblicke“, so vertieft sich dieser Eindruck noch einmal, wenn man die altehrwürdige Stadtkirche betritt. Wand- und Ornamentmalerei im Langhaus (1472) und Chor (1383), die Grabplatten und Epitaphe der Grafen von Hanau-Lichtenberg und des Hofadels, Grafenstuhl und Orgelprospekt faszinieren den Kirchenbesucher gleichermaßen.

Blickfang der von 2001 bis 2006 aufwändig restaurierten ehemaligen Residenzkirche ist aber ohne Zweifel der großartige Schnitzaltar von 1518. Die optische Faszination des Gotteshauses wird fast noch überboten von seiner einmaligen Akustik. Diese Eigenschaft möchte das Blasorchester Babenhausen am 4. Advent wieder einmal nutzen, um die Gottesdienstbesucher im wahrsten Sinne des Wortes zu „verzaubern“. Ein auf die Vorweihnachtszeit abgestimmtes Programm mit Konzertstücken, Liedern und Textbeiträgen ist Hauptbestandteil dieses besonderen Gottesdienstes, auf den sich viele Besucher schon das ganze Jahr über freuen.

In diesem Jahr wird es mit dem zentralen Programmpunkt geradezu „märchenhaft“, denn aus der berühmten Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck erklingt das Vorspiel mit dem immer wieder zu Herzen gehenden „Abendsegen“. Gestaltet wird das Ganze vom Jugendorchester und dem großen Orchester des Kernstadtvereins unter der Leitung von Christoph Bernius, Werner Kunkel und Uwe Wittenberger sowie den Geistlichen der evangelischen Kirchengemeinde. Der Eintritt ist frei.

Quelle: op-online.de

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