Im Zeichen der Verschwisterung

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Jacques Rexer, Sohn des vor über drei Jahren verstorbenen Architekten und Künstlers aus der Partnerstadt Bouxwiller, wird mit Werken seinen Vaters nach Babenhausen kommen und sie im Rathaus ausstellen. Auf dem Foto zeigt er ein Plakat mit einem Porträt seines Vaters.

Babenhausen (wg) ‐ Ganz im Zeichen der Verschwisterung von Babenhausen und Bouxwiller (Buchsweiler) steht der kommende Freitag (29.) in der Gersprenzstadt. Neben einer Ausstellung eines elsässischen Künstlers im Rathaus wird es einen „Elsässischen Abend“ in der Stadtmühle geben.

Im i-Punkt sowie im Rathaus werden ab Freitag Aquarelle des am 14. Februar 2006 verstorbenen Architekten und Künstlers Frédéric Rexer zu sehen sein. Die Vernissage ist um 18 Uhr. Rexer zählt zu den Wegbereitern der deutsch-französischen Städtepartnerschaft. Sein Sohn Jacques Rexer, ebenfalls Architekt, hat ein Konvolut von Aquarellen seines verstorbenen Vaters ausgewählt und bringt sie mit nach Babenhausen.

Frédéric Rexer wurde am 1. März 1923 in Buchsweiler geboren. Er studierte von 1941 bis 1950, von kriegsbedingten Unterbrechungen abgesehen, das Fach Architektur in Karlsruhe. Neben seinen künstlerischen Fähigkeiten war Rexer der Historie zugetan. So interessierte er sich besonders für die Bauweise und Geschichte des in der Französischen Revolution untergegangenen Schlosses in Buchsweiler und veröffentlichte darüber auch wissenschaftliche Arbeiten. 1990 wurde ihm die hohe Auszeichnung des Elsass, „Le Bretzel d’Or“, überreicht.

Mit Brezeln, wenn auch nicht aus Gold, sondern als kulinarische Köstlichkeit, Gugelhupf sowie anderen Leckerbissen und elsässischem Wein geht es ab 19 Uhr im großen Saal der Stadtmühle weiter. Dort richtet der Heimat- und Geschichtsverein den „Elsässischen Abend“ aus.

Robert Bittendiebel aus Bouxwiller wird einen kleinen Diavortrag zum Thema „Schlösser und Herrenhäuser zwischen Rhein und Saar“ halten. Ferner werden einige lustige Erzählungen aus dem Elsass zum Besten gegeben.

Quelle: op-online.de

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