„Zirka“ - Festival der Jugendkultur

Darmstadt-Dieburg (st) - Das Jugendbildungswerk des Landkreises wird 25 Jahre alt. Grund genug für ein großes Fest im August am Forsthaus Fasanerie in Darmstadt. Begangen wird das Jubiläum mit einem zum Jugendkulturfestival.

„Es bietet für Jugendliche vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen, dabei zu lernen und soziale Erfahrungen zu sammeln“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück. Schwerpunktthema ist Musik. Unter dem Stichwort „Von Jugendlichen für Jugendliche“ übernehmen junge Leute Verantwortung für das Gelingen ihres Festivals. Darüber hinaus gehe es darum, dass junge Musikinteressierte sich begegnen, um miteinander kreativ aktiv zu sein.

Dass das zweitägige Jugendkulturfestival vom 12. bis 14. August vor allem auf dem ehrenamtlichen Engagement von Jugendlichen basiere, gebe dem Ganzen eine besondere Qualität, so die Sozialdezernentin. Sie begrüßte vor diesem Hintergrund auch die Kooperation mit dem BDKJ Darmstadt und Dieburg.

Lars Richter und Anna Lena Cychy von der Kinder- und Jugendförderung berichteten, dass sich seit Anfang des Jahres zwölf Jugendliche und acht pädagogische Fachkräfte mit der Vorbereitung des Festivals befassen. Sie organisieren die Öffentlichkeitsarbeit, das Catering und die Übernachtungen und planen alles, was mit logistischen Fragen zu tun hat. Der Name des Jugendkulturfestivals „Zirka!“ ist als Projektionsfläche gedacht und mag ausdrücken, dass am Anfang noch offen war, was sich zwischenzeitlich zu einem professionellen Event entwickelt. Auch die Assoziationen zu dem Zirkuszelt, das auf dem Gelände aufgebaut werden wird oder zum Zirkel, Kreis und Landkreis spielten eine Rolle.

Anmelden können sich Gruppen und Einzelpersonen beim BDKJ Darmstadt, Donnersbergring 38a, Darmstadt, s 06151 317332. Wer sich an den Vorbereitungen beteiligen möchte, wendet sich an das Jugendbildungswerk des Landkreises, Tel.:  06151 8811355, E-Mail: jbw@ladadi.de. Weitere Infos auch auf der Internetseite

Auf dem noch vorläufigen Programm stehen sieben Workshops. Bei „Stomp“ können Teilnehmer Musik mit Alltagsgegenständen machen, in einem weiteren Workshop können allerlei Instrumente ausprobiert werden und in dem Workshop „Beatboxen“ werden Töne erzeugt. Darüber hinaus kann man Graffiti sprayen, Audi-Visuelles gestalten, in einem Impro-Theater sein schauspielerisches Talent erproben oder in der Akrobatik-Gruppe sein Geschick entdecken. Passende Bildprojektionen zu Musik liefert ein VJ/DJ-Set. Für den richtigen Sound sorgen außerdem fünf Bands aus der Region und eine Ausstellung gibt Einblicke in Themen und Aufgaben von Jugendbildung der letzten 25 Jahre.

Quelle: op-online.de

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