Zwei Streifen und eigene Spur für Landwirtschaft

Babenhausen (st) ‐ Bei der Frage nach dem Ausbau der B 26 ziehen die Fraktionen an einem Strang: Die vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) im April vorgestellte Planung lehnt das Parlament rundheraus ab.

Geht es nach dem Willen der Stadtverordnetenversammlung soll auf den dreistreifigen Querschnitt zwischen Dieburg und Babenhausen in dieser Form verzichtet werden.

Voranzutreiben sei vielmehr die Große Südumgehung zwischen dem westlichen und östlichen Ortseingang (Einfahrt Kiesgrube Hardt bis Aschaffenburger Straße 110).

Als Alternative zur ASV-Planung schlagen die Rathauspolitiker vor, die B 26 zweistreifig zu belassen, die Stadtteile Harpertshausen und Hergershausen mit je einem Kreisel und bevorzugt einer Fußgängerbrücke anzubinden. Alternativ: Jeweils ein Kreisel mit Brücke für den langsam fahrenden, landwirtschaftlichen Verkehr. Befürwortet wird der Bau einer parallelen, getrennten Fahrbahn für den landwirtschaftlichen Verkehr von Altheim kommend südlich der B 26. Das eingesparte Geld soll vordringlich in die Realisierung der Großen Südumgehung fließen. Die Kreisstraße aus Sickenhofen soll künftig in die parallel zur B 26 geführte Straße münden und analog der genannten Knotenpunkte an die B 26 angebunden werden. Angenommen wurde mehrheitlich der CDU-Antrag, dass aber die Option gewahrt werden sollte, die B 26 künftig größer auszubauen.

„Uns ist die Große Südumgehung wichtig und der Verzicht auf eine Trassenführung in sechs Metern Höhe. Ebenso wollen wir die Anbindung der Ortsteile und eine eigene Spur für den langsamen Verkehr“, fasste Bürgermeisterin Gabi Coutandin vor der Debatte zusammen.

Quelle: op-online.de

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